Glosse

Wenn ein Tattoo Tatsachen schafft

Von GÜNTHER MARX

Früher war anders. Da trugen Tattoos – wir sagten damals noch Tätowierungen – allenfalls seefahrende Männer, Leute aus dem Hafenviertel oder Knackis. Gut, Maori und andere Indigene waren schon immer ein eigenes Thema. Irgendwann brach dann aber eine Welle über uns herein und alle Welt ließ sich piercen für allerlei Geklimper, selbst an intimsten Stellen, oder bunte Bilder in die Haut stechen. Auf einmal war das A?.geweih der letzte Schrei.

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