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Wenn Spieler und Trainer ausrasten
Reagierte im Interview nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Barcelona gereizt: Leverkusens Trainer Roger Schmidt. Foto: Imago
Vor dem Westderby gegen Gladbach liegen bei Bayer Leverkusen die Nerven blank

Wenn Spieler und Trainer ausrasten

Das Aus in der Champions League hat bei Bayer Leverkusen Spuren hinterlassen. Vor dem Westderby gegen Borussia Mönchengladbach beim Werksklub scheint Trainer Roger Schmidt überfordert.

11.12.2015
  • SID/MHA

Leverkusen. Superstar Javier "Chicharito" Hernandez und Karim Bellarabi entlarvten vor einem Millionenpublikum den wahren Zustand von Bayer Leverkusen. Nachdem Nationalspieler Bellarabi im Alles-oder-Nichts-Spiel gegen einen vogelwilden FC Barcelona sein eigenes Ego über das Wohl der Mannschaft gestellt hatte, beschimpfte der weitaus besser postierte Mexikaner seinen Mitspieler und wäre ihm am liebsten an die Gurgel gegangen. Einen Eklat verhinderte Schiedsrichter Mark Clattenburg durch sein beherztes Eingreifen.

Und Trainer Roger Schmidt unterstrich, dass bei Bayer nach dem Aus in der Champions League und vor dem richtungweisenden Duell gegen Borussia Mönchengladbach die Nerven blank liegen, als er sich bei Sky nach dem 1:1 gegen eine bessere Betriebsmannschaft des Titelverteidigers kritische Fragen gefallen lassen musste. "Wenn Sie noch so eine Bemerkung machen, können wir das Interview auch abbrechen", raunzte der 48-Jährige den Reporter an und ließ eine patzige Antwort nach der anderen folgen.

Dennoch nimmt Sportdirektor Rudi Völler seinen Coach, unter dem Bayer zusehends schlechter anstatt besser wird, noch in Schutz: "An ihm liegt es nicht." Dass Bayer gegen eine C-Auswahl der Katalanen mit vier Drittliga-Akteuren wieder einmal seiner katastrophalen Chancenverwertung zum Opfer fiel und angesichts dieser Tatsache auch die Qualitätsfrage gestellt wurde, war für den überfordert wirkenden Schmidt ein Affront.

Ausgerechnet jetzt geht es zu den wiedererstarkten Gladbachern, die bewiesen haben, dass ein Trainerwechsel doch etwas bringen kann. Unter Lucien-Favre-Nachfolger André Schubert sind die morgigen Gäste (Anpfiff: 18.30/Sky) in der Bundesliga noch ungeschlagen und reisen nach dem 3:1-Erfolg gegen den vermeintlich unschlagbaren FC Bayern München voller Selbstbewusstsein zum Westderby. Die Leverkusener sind dagegen mit nur vier Punkten aus den vergangenen fünf Spielen auf den achten Rang abgerutscht. Ein wegweisendes Spiel also nicht nur für Bayers Spieler, sondern auch für Trainer Roger Schmidt, bei dem Ausrasten verboten ist.

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11.12.2015, 08:30 Uhr
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