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Land am Rand

Wenn Humor heilen soll

06.02.2018

Von SANDRA GALLBRONNER

Stuttgart. Lachen ist die beste Medizin, heißt es im Volksmund. Denn es wirkt wie eine wahre Glückdroge, die nicht nur legal und kostenlos ist, sondern abgesehen von Bauchkrämpfen und feuchten Augen auch keine ernsthaften Nebenwirkungen hat. Und sollte man mal etwas über die Stränge gelacht haben, ist auch das unproblematisch, denn dick macht es auch nicht. Im Gegenteil. Doch trotz all dieser Vorteile lachen Erwachsene (sogar die Schwaben) durchschnittlich nur etwa 20 Mal am Tag.

Das ist alles andere als lustig. und so steht fest: Es muss wieder mehr gelacht, gekichert, gewiehert, gegackert und geprustet werden.

Das dachte man sich auch beim Evangelischen Bildungszentrum für Gesundheitsberufe in Stuttgart (EBZ), das nun als erste Krankenpflegeschule in Süddeutschland das Fach „Humor“ auf den Stundenplan setzt. Das ist doch ein Witz? Nein, das ist der volle Ernst. Gemeinsam mit der Stiftung „Humor hilft Heilen“ des Entertainers und Mediziners Eckart von Hirschhausen soll dabei Frohsinn vermittelt werden. Schließlich sind heitere Menschen ausgelassener. Und gerade Pflegekräfte haben einen anspruchsvollen und anstrengenden Beruf.

Ab dem Frühjahr wird ein Humortrainer den Auszubildenden mittels Theatertechniken Kommunikation, Empathie und Herzlichkeit beibringen. Für rote Nasen reicht der Spaß dann aber nicht. Denn als Clowns sollen die Pfleger nicht auftreten. Aber mit einem gut aufgelegten Pfleger lässt sich der Weg zur Besserung sicherlich gut bestreiten. Sandra Gallbronner

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Erstellt:
6. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
6. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. Februar 2018, 06:00 Uhr

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