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Wetterdienste sagen Abkühlung erst für Wochenmitte voraus

Wenigstens bis Mittwoch Trockenheit mit Gewittern

Platzregen helfen gar nichts: Deutschland ist heiß und bleibt heiß - wenigstens bis Mittwoch. Mit Waldbrandgefahr der Stufe 4 (von 5) in mehreren Gegenden, Wasserknappheit und Unwettern.

05.08.2013
  • SWP

Berlin Bis zu 33 Grad sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für die nächsten Tage voraus. Kühlere Temperaturen sind erst wieder ab Donnerstag zu erwarten. Gewitter könnten sich auf die Alpen und den Mittelgebirgsraum beschränken, sagt der Meteomedia-Wetterdienst voraus. Jedoch könnte ein kleines Gewittertief über Frankreich in der Nacht zum Dienstag über den Nordwesten Deutschlands hinwegziehen.

Wenigstens bis Mittwoch Trockenheit mit Gewittern
Sie bleiben die Begleiter der Hitzewelle: Gewitter mit Blitz und Donner und Starkregen, hier nahe Görlitz (Sachsen).

Vor allem im Osten war es wieder besonders heiß. Am Samstag wurde im sächsischen Bad Muskau mit 36,3 Grad Deutschlands Höchsttemperatur gemessen. Am Freitag war im Schwäbisch Haller Stadtteil Gailenkirchen mit 38,4 Grad der heißeste Ort in Deutschland markiert worden. Am Samstag wurden in Waghäusel-Kirrlach im Landkreis Karlsruhe 37 Grad gemessen, in Karlsruhe 36,8, in Rheinfelden 36,5 und Mannheim 35,3 Grad.

Der ADAC warnt vor Straßenschäden: Bei Temperaturen von mehr als 35 Grad könnte der Asphalt aufbrechen.

Das Unwetter, das gestern von Frankreich nach Osten gezogen ist, hat mehrere Landstriche mit Starkregen und Sturmböen heimgesucht: Überflutungen im Landkreis Lörrach, Sturmböen im Landkreis Biberach und am Bodensee, umgestürzte Bäume in Ulm und Umgebung, vollgelaufene Keller; in Neu-Ulm wurde ein Festzelt weggeweht, bei Günzburg musste die Autobahn 8 wegen Überflutung gesperrt werden. Mehrere Orte waren zeitweise ohne Strom, unter anderem Öpfingen und Teile von Weißenhorn.

Wenigstens bis Mittwoch Trockenheit mit Gewittern
Eine Anregung, wie die Hitze auszuhalten ist, gibt die junge Frau in Berlin: Rein in den Brunnen!

Schon am Morgen war im Osten Sachsens Starkregen gefallen. Größere Schäden waren zunächst nicht bekannt. In Brandenburg gab es am Samstagabend an einer Bahnoberleitung einen Kurzschluss, nachdem eine Windhose Gegenstände durch die Luft gewirbelt und Bäume entwurzelt worden waren. 120 Reisende eines Regionalzugs mussten mit dem Taxi weiterbefördert werden.

Für Mannheim gab das Bundesverkehrsministerium die Waldbrandwarnstufe 5, die höchste Stufe aus. Warnstufe 4 erhielten gestern unter anderem Bad Mergentheim-Neunkirchen, Metzingen, Ulm, Weingarten und Leutkirch.

In Österreich sind bereits einige Waldbrände ausgebrochen - bei 39,9 Grad, dem neuen Hitzerekord des Landes, gemessen am Samstag in Dellach im Drautal (Kärnten). So heiß war es noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Brände bekämpfte die Feuerwehr in Oberösterreich und in der Steiermark.

Wasser wird in den Bayerischen Alpen knapp. Auf zwei oberbayerischen Almen mussten Hirten ihre Tiere in tiefere Lagen treiben. "Probleme gibt es dort, wo keine Wege sind und somit keine Möglichkeit besteht, Wasserfässer hinzufahren", sagte der Geschäftsführer des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern, Michael Hinterstoißer. "Wenn es so heiß ist, braucht das Jungvieh am Tag 40 bis 50 Liter Wasser. Die Tiere werden unruhig, wenn sie nichts finden." Auf einigen Almen habe es seit vier Wochen nicht geregnet.

Nicht Sturm und Regen, sondern Gedränge hat auf der Autobahn 8 zwischen München und Salzburg zu Staus in beiden Richtungen geführt, sie waren zeitweise bis zu 25 Kilometer lang. Der Grund: In Bayern haben am Mittwoch die Ferien begonnen, in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sind sie am Wochenende geendet.

Und die Aussicht?

Anfangs der Woche wird es heiß. Abkühlung ist jedoch in Sicht. "Die zweite Wochenhälfte wird deutlich kühler, vor allem scheint dann endlich der Regen zu kommen", sagte die Meteorologin Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Bis zum Mittwoch werde die 30-Grad-Grenze jedoch noch häufig geknackt, hinzu kommen zum Teil heftige Gewitter.

Info Wo Gewitter aufziehen können, zeigt http://www.uwz.de. Auf den Waldbrandgefahrenindex gelangt man am schnellsten durch Googeln von "Waldbrandgefahr" und "DWD"

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05.08.2013, 12:00 Uhr
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