Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Weniger gefährliche Produkte
Teddybären, die ihre Einzelteile verlieren, zählen auch zu den gefährlichen Gütern. Foto: dpa
Verbraucherschutz

Weniger gefährliche Produkte

Spielzeug verursacht die häufigsten Probleme, sagt die EU-Kommission in Brüssel.

17.03.2017
  • DPA

Brüssel. Die EU-Kommission hat im vergangenen Jahr mehr als 2000 Produkte als gefährlich für den Verbraucher eingestuft und die Mitgliedstaaten vor diesen gewarnt. Am häufigsten waren Spielzeug (26 Prozent), Kraftfahrzeuge (18 Prozent) und Kleidung (13 Prozent) betroffen, wie EU-Verbraucherschutzkommissarin Vera Jourova am Donnerstag in Brüssel sagte. Die Gesamtzahl der gefährlich eingestuften Produkte sei damit im Vergleich zu 2015 aber leicht zurückgegangen.

Gleichzeitig stieg der Onlinehandel mit als gefährlich eingestuften Produkten, die von nationalen Behörden bereits aus dem Markt genommen wurden. Bei 244 Artikeln sei dies im vergangenen Jahr der Fall gewesen. Die EU-Kommission habe deshalb die Zusammenarbeit mit Amazon, Ebay und Alibaba verstärkt, um solche Artikel von den Internetseiten zu entfernen, erklärte Vera Jourova.

Mehr als die Hälfte der mit Warnungen versehenen Produkte stammte laut EU-Kommission aus China. Ihr Anteil fiel mit 53 Prozent aber deutlich geringer aus als 2015, als noch 62 Prozent der gefährlichen Artikel chinesischer Herkunft waren. 468 Warnungen betrafen europäische Produkte.

Insgesamt sei das EU-Schnellwarnsystem Rapex von nationalen Behörden stärker genutzt worden, sagte Jourova. Als positives Beispiel nannte sie die Reaktion Großbritanniens, das das explosionsgefährdete Samsung-Smartphone Galaxy Note 7 über das System meldete, eine Rückholaktion startete und den weiteren Verkauf des Mobiltelefons verbot.

Bei 25 Prozent der gefährlichen Produkte gab es laut EU-Kommission ein Verletzungsrisiko. Außerdem ging bei knapp jedem vierten von ihnen Gefahr durch unerlaubt verwendete Chemikalien aus. Erstickungsgefahr wurde bei 14 Prozent der Produkte festgestellt, Elektroschocks waren bei 11 Prozent der gemeldeten Artikel nicht auszuschließen.

Aus Deutschland wurden mit 319 die meisten Warnmeldungen an Rapex übermittelt. dpa

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

17.03.2017, 06:00 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden

Newsletter-bestellen

· Samstags verschicken wir die News der Woche, unser Klassiker: Die wichtigsten Themen und Geschichten direkt im E-Mail-Postfach. So bleiben Sie auch in der Ferne immer informiert, was in und rund um Tübingen passiert.
· Werktags versenden wir um 9 Uhr die News am Morgen mit den wichtigsten aktuellen Nachrichten.
· Sonntagabend kommt unser Sport-Newsletter mit den wichtigsten Lokalsport-Berichten und Ergebnissen vom Wochenende.

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder sich neu als Benutzer registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter (nur falls Sie weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese) verwendet. Ihre Daten werden nicht an andere Unternehmen weitergegeben.
Nachrichten via Messenger
Die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region liefern wir Ihnen auch per WhatsApp & Co. aufs Smartphone. Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp bitte mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T?bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesen
Wirtschaft im Profil
Neueste Artikel
Fabian Schäfer über die mit Abstand nervigste Sache der Welt Links oder rechts, aber bitte nicht mitten im Weg
Uschi Kurz über ein Urgestein im Reutlinger Musikgeschäft Kultur im Paket oder unter dem Schirm
Anzeige

Themen-Dossiers

Themen-Dossiers
Single des Tages
date-click
Das Tagblatt als E-Paper

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular