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Stuttgart

Weniger Spargel und mehr Erdbeeren im Südwesten

Im Südwesten hat es in diesem Jahr weniger Spargel und mehr Erdbeeren als im Vorjahr gegeben.

18.07.2018

Von dpa/lsw

Spargelköpfe schauen aus dem Boden. Foto: Patrick Seeger/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Laut dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg wurden 2018 insgesamt 10 600 Tonnen Spargel auf einer Fläche von gut 2200 Hektar gestochen. Im vergangenen Jahr erntete man auf fast gleich großer Fläche 11 369 Tonnen. «Die Saison 2018 hat später angefangen als 2017 und früher aufgehört. Dadurch konnte weniger geerntet werden», sagte der Vorstandssprecher vom Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer (VSSE), Simon Schumacher, am Mittwoch.

Die sommerlichen Temperaturen im April und Mai sorgten für ein schnelleres Wachstum des Spargels und ein frühzeitiges Ende der Spargelsaison. Normalerweise endet die Saison am 24. Juni, in diesem Jahr hörten viele Bauern früher auf.

Bei den Erdbeeren war es umgekehrt, die Ernte fiel besser aus als 2017. Dem Statistischen Landesamt zufolge wurden auf einer Fläche von insgesamt 2430 Hektar gut 25 100 Tonnen der roten Früchte geerntet. Damit wurden 2018 auf knapp 6 Prozent weniger Fläche mehr Erdbeeren geerntet als im Vorjahr: Damals waren es insgesamt nur 21 329 Tonnen Erdbeeren. Das hätte hauptsächlich am Frost gelegen, so Schumacher.

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Erstellt:
18. Juli 2018, 15:03 Uhr
Aktualisiert:
18. Juli 2018, 14:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. Juli 2018, 14:50 Uhr

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