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Dribbelkönig Thomas Hässler steigt als Trainer bei Club Italia Berlin ein

Weltmeister in der Bezirksliga

Der ehemalige Welt- und Europameister Thomas Häßler sieht in seinem Engagement in der achten Liga keinen Abstieg, sondern eine persönliche Chance. "Schön, wieder eine Arbeit zu haben", sagt der Ex-Profi.

09.02.2016

Von SID

In einem Berliner Autohaus wurde Thomas Häßler gestern als Trainer des ambitionierten Bezirksligisten Club Italia vorgestellt. Foto: Imago

Berlin. Mit Dreitagebart und in Jeans schlurfte der Welt- und Europameister lässig durch die Hintertür. "Muss das sein", so maulte Thomas Häßler, als er für die TV-Kameras das Autohaus des Sponsors noch einmal über den roten Teppich am Haupteingang betreten sollte. Der frühere Weltstar musste bei seiner Vorstellung als neuer Trainer des Berliner Bezirksligisten Club Italia mit Widrigkeiten kämpfen, war aber glücklich über seine neue Aufgabe.

"Ich bin nur froh, etwas zu tun zu haben. Zu Hause rumsitzen ist nicht mein Ding", sagte der 49-Jährige. Seit Mai war der Weltmeister von 1990 und Europameister von 1996 ohne Job. "Es ist schön, wieder eine Arbeit zu haben, auf die man sich freuen kann", sagte der 101-malige Nationalspieler: "Der Klub und ich waren uns schnell sympathisch und schnell einig." Ab der kommenden Saison wird der einstige Dribbelkünstler von Juventus Turin und AS Rom den Achtligisten trainieren. Der Verein will so schnell wie möglich in die 3. Liga, plant dafür acht bis zehn Jahre ein, doch eine Fusion mit einem höherklassigen Klub könnte den Weg abkürzen. "Wenn es schneller geht, freue ich mich. Man muss geil darauf sein, so schnell wie möglich nach oben zu kommen. Dafür werde ich Tag und Nacht arbeiten", versprach Häßler.

Seine bisherige Karriere als Trainer verlief holprig. Nach seiner Tätigkeit als Technik-Coach beim 1.FC Köln arbeitete er bis zum vergangenen Mai ein Jahr als Technischer Direktor beim iranischen Erstligisten Padideh Maschad.

"Das war eine gute Erfahrung, aber es gab auch Probleme", sagte Häßler über die Zeit in Persien. "Sie haben nicht bezahlt. Meine Spieler und ich haben sieben Monate auf Geld gewartet."

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Erstellt:
9. Februar 2016, 08:32 Uhr
Aktualisiert:
9. Februar 2016, 08:32 Uhr
zuletzt aktualisiert: 9. Februar 2016, 08:32 Uhr

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