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Stuttgart

Weitere Warnstreiks im Südwesten bei Automobilzulieferern

Die Gewerkschaft IG Metall setzt ihre 24-stündigen Warnstreiks im Südwesten fort.

01.02.2018

Von dpa/lsw

Eine Fahne der IG Metall. Foto: Sophia Kembowski/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Am Donnerstag sind nach Angaben der Gewerkschaft vor allem die Automobilzulieferer Bosch und Mahle betroffen. «Im Bosch-Werk in Feuerbach sind heute 14 000 Beschäftigte in der Frühschicht aufgerufen, ihre Arbeit ruhen zu lassen», sagte Björn Kalis, Sprecher der IG Metall in Feuerbach am Donnerstagmorgen.

An den Mahle-Werken in Rottweil, Mühlacker und Vaihingen an der Enz sollen sich rund 2500 Arbeiter an dem Warnstreik beteiligen. In Mühlacker (Enzkreis) haben am Donnerstagmorgen Streikposten die Tore des Mahle-Werks besetzt und Transparente aufgebaut. «Der Betrieb ist leer. Niemand ist zur Frühschicht erschienen», sagte Liane Papaioannou von der IG Metall.

Bereits zu Beginn der Nachtschicht am späten Mittwochabend legten am Bosch-Stammwerk Feuerbach und im benachbarten Rutesheim (Kreis Böblingen) nach IG Metall-Angaben rund 1500 Metallarbeiter ihre Arbeit nieder. Am Donnerstag sind eintägige Ausstände an weiteren Bosch-Standorten geplant, darunter in Horb, Bühl, Reutlingen und Waiblingen. Bei Mahle werden Beschäftigte auch in Markgröningen und Lorch an den Warnstreiks teilnehmen. Insgesamt ruft die IG Metall im Südwesten die Beschäftigten in 23 Betrieben zu Warnstreiks auf.

Die eintägigen Warnstreiks sollen noch bis zum Freitag andauern; dann stehen die Automobilbauer Porsche und Daimler im Fokus der IG Metall. Arbeitnehmer und Arbeitgeber hatten am vergangenen Wochenende die fünfte Verhandlungsrunde im aktuellen Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie ohne Ergebnis abgebrochen.

Eine Fahne der IG Metall. Foto: Sophia Kembowski/Archiv dpa/lsw

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Erstellt:
1. Februar 2018, 08:16 Uhr
Aktualisiert:
1. Februar 2018, 08:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 1. Februar 2018, 08:00 Uhr

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