Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Staufen

Weitere Anklagen nach sexuellem Missbrauch eines Jungen

Im Fall des jahrelang sexuell missbrauchten Jungens aus Staufen ist nun auch Anklage gegen einen 49-jährigen Deutschen und einen 37-jährigen Schweizer erhoben worden.

14.02.2018

Von dpa/lsw

Staufen. Das teilte die Staatsanwaltschaft Freiburg am Mittwoch mit. Über die Zulassung der Anklagen und die Eröffnung der Hauptverfahren entscheide das Landgericht Freiburg. In dem Fall sitzen acht Verdächtige in Untersuchungshaft, darunter die 47 Jahre alte Mutter des Jungen und ihr Freund. Dem Paar wird unter anderem vorgeworfen, den heute Neunjährigen seit 2015 für Sex im Internet angeboten haben. Gegen zwei der Verdächtigen war bereits zuvor Anklage erhoben worden.

Dem 49-jährigen Deutschen werden demnach auch besonders schwere Vergewaltigung und besonders schwere Zwangsprostitution vorgeworfen. Der Mann sei am 25. Oktober 2017 an seinem Standort in einer Kaserne in Frankreich festgenommen worden, hieß es. Die vorgeworfenen Taten seien teilweise als Video an Dritte weitergegeben worden.

Auch der 37 Jahre alte schweizerische Staatsbürger soll sich etwa wegen schwerer Vergewaltigung und schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie gefährlicher Körperverletzung verantworten. Den Ermittlungen zufolge sei der Beschuldigte zu den Taten zwischen Spätherbst 2016 und Januar 2017 dreimal in den Breisgau gefahren. Das Kind ist inzwischen in staatlicher Obhut.

Zum Artikel

Erstellt:
14. Februar 2018, 14:55 Uhr
Aktualisiert:
14. Februar 2018, 13:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. Februar 2018, 13:30 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen?
Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+      Google+