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Meidelstetten

Weideabtrieb der Albbüffel

Mit dem Weideabtrieb hat für rund 300 Wasserbüffel aus Meidelstetten (Kreis Reutlingen) am Sonntag wieder das Leben im Stall begonnen. Seit April grasten die Albbüffel, wie sie Züchter Willi Wolf nennt, auf der Schwäbischen Alb.

18.10.2015
  • dpa

Hohenstein-Meidelstetten. Tausende Zuschauer verfolgten das zweistündige Spektakel, das über Wiesen und durch Wälder führte. Zehn Reiter trieben die Herde fast wie im Wilden Westen von der Weidefläche zum Winterlager in Meidelstetten.

Von schwäbischen Urviechern kann auf der rauen Alb keine Rede sein. "Im Grunde genommen sind es Wasserbüffel, die aus den rumänischen Karpaten kommen", sagte der als Cowboy gekleidete Züchter, der die Langhörner die vier bis fünf Kilometer lange Strecke meist anführte - ganz nach Cowboy-Art auf dem Pferd.

Vor rund zehn Jahren ist Züchter Wolf von Angusrindern auf Wasserbüffel umgestiegen. Der Unterschied sei enorm. "Bei den hohen Temperaturen haben wir im Sommer täglich tausende Liter Wasser aus der Leitung geholt, damit das Vieh darin suhlen kann", erklärte er. "Im Unterschied zur heimischen Kuh haben die Wasserbüffel keine Schweißdrüsen und brauchen die Abkühlung."

Weideabtrieb der Albbüffel
Ein Albbüffel schaut in die Kamera der Fotografin. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

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18.10.2015, 12:00 Uhr
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