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Südwestumschau

Wegen Totschlags mehr als 13 Jahre ins Gefängnis

Zu dreizehneinhalb Jahren Haft hat das Landgericht Heilbronn einen Mann verurteilt, der seine Ehefrau erstochen hat. Die Richter sprachen den 47-Jährigen des Totschlags schuldig.

18.01.2012

Von SWP

Heilbronn Er hatte seine von ihm getrennt lebende Frau am 21. Februar 2011 in deren Wohnung mit mehr als 20 Messerstichen getötet. Anschließend versuchte er, sich mit WC-Reiniger das Leben zu nehmen. Der 47-Jährige hatte die Tat eingeräumt. Das Urteil nahm er äußerlich regungslos auf.

In der Urteilsbegründung sagte der Richter, der 47-Jährige habe nicht akzeptieren können, dass seine Frau sich von ihm trennen wollte. Die Ehe sei geprägt gewesen von den Gewaltausbrüchen des Mannes. "Diese haben sich nicht nur gegen die Ehefrau, sondern auch gegen die gemeinsamen Kinder gerichtet." Mehrmals hatte die Frau daher Zuflucht in Frauenhäusern gesucht.

Der Angeklagte hatte am letzten der acht Verhandlungstage die Tat noch pauschal eingeräumt, gleichzeitig jedoch auf Erinnerungslücken verwiesen. Diese nahm ihm der Richter nicht ab. "Es handelt sich hierbei um eine Schutzbehauptung oder um Verdrängung." In seinem Urteil blieb das Gericht daher nur knapp unter den von der Staatsanwaltschaft geforderten 14 Jahren Gefängnis. Die Verteidigung hatte auf siebeneinhalb Jahre wegen verminderter Schuldfähigkeit des 47-Jährigen plädiert. lsw.

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Erstellt:
18. Januar 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
18. Januar 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. Januar 2012, 12:00 Uhr

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