Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Stuttgart

Wegen Grippe: Weniger Blutkonserven

Wegen der Grippe- und Erkältungswelle werden Blutkonserven in Baden-Württemberg und Hessen knapp.

27.02.2018

Von dpa/lsw

Frische Blutkonserven beim Blutspendedienst in der Universitätsklinik. Foto: Patrick Seeger/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das für beide Bundesländer einen Blutspendedienst unterhält, ruft daher zu Spenden auf. Menschen mit grippalen Infekten sind nicht zur Blutspende zugelassen. Kranke, die Antibiotika zur Behandlung nehmen, dürfen bis zu vier Wochen nach Einnahme der Medikamente ebenfalls kein Blut spenden.

Wie eine Sprecherin des DRK-Blutspendedienstes am Montag sagte, haben in den vergangenen Tagen so wenig Menschen gespendet, dass in beiden Ländern etwa 15 Prozent der normalerweise vorhandenen Blutkonserven fehlen. «Die Notfallversorgung ist gewährleistet. Es müssen in den Kliniken auch noch keine Operationen verschoben werden», sagte die Sprecherin. Damit es nicht soweit kommt, ruft der DRK-Blutspendedienst alle gesunden Menschen auf, Blut zu spenden.

Das sei wichtig, da die Haltbarkeit von Blut gering ist und das DRK keine langfristigen Vorräte anlegen kann, sagte die Sprecherin. In Baden-Württemberg werden ihren Angaben zufolge täglich etwa 1800 Blutkonserven täglich benötigt. In Hessen sind es ungefähr 900, die täglich gebraucht werden. Das Blut - eine Konserve enthält 500 Milliliter - wird etwa für Operationen, zur Unterstützung von Krebspatienten und bei Unglücksfällen benötigt.

Zum Artikel

Erstellt:
27. Februar 2018, 10:48 Uhr
Aktualisiert:
27. Februar 2018, 06:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27. Februar 2018, 06:30 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen?
Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+      Google+