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Weder Grün-Rot noch Schwarz-Gelb
Klarer Zuwachs für AfD in Wahlumfrage - Kretschmann beliebter

Weder Grün-Rot noch Schwarz-Gelb

Es bleibt dabei: Wäre am Sonntag Landtagswahl, gäbe es weder für Grün-Rot noch für Schwarz-Gelb eine Mehrheit. Die AfD aber holt gegenüber der letzten Umfrage von Infratest dimap deutlich auf.

04.12.2015
  • BETTINA WIESELMANN

Stuttgart. In gut drei Monaten, am 13. März, werden die Baden-Württemberger über die Zusammensetzung des nächsten Landtags entscheiden. Bis dahin gibt es nur Umfragen, die den mutmaßlichen Wählerwillen widerspiegeln, wäre schon am kommenden Sonntag Wahl.

Die jüngste Befragung, die im Auftrag der Stuttgarter Zeitung und des Südwestrundfunks kontinuierlich von Infratest dimap zwischen dem 26. November und 1. Dezember mit 1000 Wahlberechtigten durchgeführt und gestern veröffentlicht wurde, ergab: Gegenüber Mitte September müssen die Grünen mit 25 Prozent (minus 1) ein wenig Federn lassen. Die SPD gewinnt mit 18 Prozent einen Punkt hinzu. Zusammen macht das freilich auch nur 43 Prozent aus und würde für eine Mandatsmehrheit nicht reichen.

Die Opposition bringt es zusammen sogar nur auf 42 Prozent. Während die FDP mit 5 Prozent stabil notiert wird, verliert die CDU zwei und erhält nur noch 37 Prozent. Mit plus drei Prozentpunkten legt die AfD (acht Prozent) am stärksten von allen Parteien zu.

Da mit den Rechtspopulisten niemand eine Koalition eingehen will, blieben nach der Umfrage rechnerisch drei mögliche Bündnisse: Schwarz-Grün mit 62 Prozent, Schwarz-Rot mit 55 Prozent - oder ohne die CDU eine Ampel-Koalition aus Grünen, Roten und der FDP mit 48 Prozent.

Mit der Arbeit von FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke sind zwar mehr (plus drei Prozentpunkte) als im September zufrieden; er bringt es gleichwohl nur auf 13 Prozent. Vor ihm liegt CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf mit 25 Prozent (plus 1). Der regierende SPD-Spitzenmann, Finanzminister Nils Schmid, verliert dagegen vier Punkte: 37 Prozent äußern noch Zufriedenheit. In neuen Zustimmungshöhen mit jetzt 69 Prozent: Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), der zwei Prozentpunkte zulegen konnte; unter den CDU-Anhängern sind es 69 Prozent, unter den FDP-Anhängern 79 Prozent und zudem jeder zweite AfD-Sympathisant. Gäbe es eine Direktwahl des Regierungschefs, würden 53 Prozent für Kretschmann votieren, Wolf legt um einen Punkt auf 15 zu, Schmid liegt bei sechs Prozent (minus 2). Gefragt wurde auch, ob Regierung und Verwaltung die Flüchtlingssituation im Griff haben: 53 Prozent meinen "weniger oder gar nicht", 42 Prozent bejahen die Frage.

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04.12.2015, 08:30 Uhr
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