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Kommentar

Weder Freund noch Feind

Daimler hat sich jüngst für ein Zitat des Dalai Lama entschuldigt, weil China die Werbung mit dem geistigen Oberhaupt der Tibeter empörend fand.

27.02.2018
  • THOMAS VEITINGER

Dieser Vorgang sagt viel über das Verhältnis Deutschlands zu dem asiatischen Land aus. Der Absatzmarkt ist wichtig, das Verhältnis aber oft schwierig. Langfristiges Vertrauen ist entscheidend: Gestern wurde bekannt, dass Daimler und sein chinesischer Partner Baic ein lange geplantes E-Auto-Werk für 1,5 Milliarden Euro bauen.

So sind es deutsche Unternehmen gewohnt: Engagements werden vorsichtig erweitert. Mit der chinesischen Firma BYD kooperiert der Stuttgarter Konzern etwa seit längerem bei der Produktion von E-Autos.

Da kommt der Vorstoß des Geely-Besitzers Li Shufu – der eine Beteiligung von fast 10 Prozent an Daimler bekannt gegeben hatte – ungelegen. Seine trickreiche Finanztransaktion fährt Daimler-Chef Dieter Zetsche in die Parade, der befürchten muss, dass Li Shufu nicht nur passiv Geld anlegt, sondern aktiv den Unternehmenskurs beeinflussen will. Die Begründung des Milliardärs lässt aufhorchen: „Es ist Zeit für ein neues Denken.“ Aber verstoßen kann Daimler den Großaktionär auch nicht. Er ist nicht Freund und nicht Feind. Die Türe zu einer neuen Form der Entscheidungsfindung scheint aufgestoßen; die Abwehr industrieller Interessen wird schwieriger.

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27.02.2018, 06:00 Uhr
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