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Hochwasser

Land unter in Japan: Dutzende Tote

Massive Zerstörungen durch Überschwemmungen und Erdrutsche. Mehr als 80 Menschen sind ertrunken.

09.07.2018

Von afp

Überflutete Häuser in einer Wohngegend der Hafenstadt Okayama. ⇥Foto: Kyodo News/dpa

Dutzende Tote, auf Hausdächern wartende Menschen und mit Schlammmassen überzogene Straßenzüge – heftige Regenfälle haben in Japan schwere Zerstörungen angerichtet. Die Behörden gingen gestern in einer vorläufigen Bilanz von mehr als 80 Todesopfern aus. Regierungschef Shinzo Abe sprach von einem „Wettlauf gegen die Zeit“ bei der Rettung der Menschen aus den überfluteten Gebieten.

Tagelange Rekord-Regenfälle im Zuge eines Taifuns lösten besonders im Westen des Landes Überschwemmungen und Erdrutsche aus. Dutzende Häuser wurden zerstört und tausende weitere überschwemmt. Züge entgleisten, Brücken stürzten ein, Straßen wurden fortgespült. Nahe Tokio gab es zudem am Samstag ein Erdbeben der Stärke 5,9.

Von Wasser eingeschlossen

Wegen der Unwetter waren vorab mehr als zwei Millionen Einwohner aufgerufen worden, sich in Sicherheit zu bringen. Viele blieben aber dennoch in ihren Häusern und wurden dort von Wasser- und Schlammmassen eingeschlossen. Rettungskräfte versuchten zu Menschen zu gelangen, die sich auf Hausdächer gerettet hatten und durch das Schwenken weißer Tücher auf sich aufmerksam machten. Auch im Kurzbotschaftendienst Twitter baten Hochwasser-Opfer um ihre Rettung.

In Kurashiki in der Präfektur Okayama waren rund 300 Menschen in einem Krankenhaus von Wassermassen eingeschlossen, darunter Säuglinge und alte Menschen. Es gab keinen Strom; auch Trinkwasser und Nahrungsmittel wurden dort knapp.

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Erstellt:
9. Juli 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
9. Juli 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2018, 06:00 Uhr

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