Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Freiburg

Missbrauchsfall Staufen: Gericht plant Prozess gegen Spanier

Nach dem jahrelangen Missbrauch eines Kindes in Staufen bei Freiburg muss sich ein Mann aus Spanien von Ende Juli an vor Gericht verantworten.

08.07.2018

Von dpa/lsw

Ein Schild mit der Aufschrift «Landgericht Freiburg» hängt am Gebäude. Foto: Patrick Seeger dpa/lsw

Freiburg. Der Prozess gegen den 33-Jährigen aus der Nähe von Barcelona beginne am 26. Juli vor dem Landgericht Freiburg, sagte ein Gerichtssprecher in Freiburg der Deutschen Presse-Agentur. Er werde voraussichtlich bis Anfang August dauern.

Es ist laut Justiz der siebte und damit letzte Prozess in dem Missbrauchsfall, in dem es insgesamt acht Verhaftungen und Anklagen gab. Fünf Männer standen bislang jeweils einzeln vor Gericht und wurden verurteilt. Die Urteile sind allerdings noch nicht rechtskräftig. Gegen die Mutter des Kindes und ihren Lebensgefährten, beides Deutsche, wird derzeit gemeinsam verhandelt.

Die Frau (48) und ihr wegen schweren Kindesmissbrauchs vorbestrafter Lebensgefährte (39) haben gestanden, den in Staufen bei Freiburg lebenden und mittlerweile zehn Jahre alten Jungen mehr als zwei Jahre lang im Darknet angeboten und Männern aus dem In- und Ausland gegen Geld für Vergewaltigungen überlassen zu haben.

Der Spanier, der laut Gericht seinen Beruf mit Manager angibt, war einer dieser Männer. Er reiste laut Anklage von Anfang September 2016 bis August 2017 mehrmals von Barcelona aus per Flugzeug und Mietwagen ins südliche Baden-Württemberg, um sich an dem Jungen zu vergehen (Az.: 6 KLs 160 Js 32949/17 AK 5/18). Der Mutter und dem Lebensgefährten habe er hierfür mehr als 10 000 Euro bezahlt.

Zum Artikel

Erstellt:
8. Juli 2018, 10:55 Uhr
Aktualisiert:
8. Juli 2018, 08:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 8. Juli 2018, 08:10 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen?
Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+      Google+