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Freiburg

Zentralafrikanische Republik: Caritas-Direktor getötet

In der Zentralafrikanischen Republik ist nach Angaben der katholischen Hilfsorganisation Caritas International ein lokaler Caritas-Direktor von bewaffneten Kämpfern getötet worden.

02.07.2018

Von dpa/lsw

Das Logo der Caritas. Foto: Christophe Gateau/Archiv dpa/lsw

Freiburg. Das teilte die Organisation am Montag in Freiburg mit. Demnach seien Kämpfer in den Bischofssitz in Bambari eingedrungen und hätten das Feuer auf den Mitarbeiter, einen Bürger des Landes, eröffnet. Die Caritas in der Provinzhauptstadt Bambari ist Projektpartner von Caritas international, dem Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes. «Die genauen Umstände des Vorfalls waren zunächst unklar. Erst im März war ein Priester in der Region von Bewaffneten getötet worden», teilte die Organisation mit.

Der Anschlag am vergangenen Samstag belege, dass sich die Sicherheitslage im Land weiterhin verschlechtert habe, hieß es. In der Zentralafrikanischen Republik tobt ein blutiger Konflikt zwischen verschiedenen bewaffneten Gruppen. Besonders im Zentrum des Landes, in dem auch Bambari liegt, seien zuletzt heftige Kämpfe ausgetragen worden.

Caritas international fördert in stark umkämpften Regionen des Landes etwa eine mobile Klinik und ein Bildungsprojekt. Die Hilfsorganisation unterstützt außerdem Kleinbauern. Über 2,5 Millionen Menschen - mehr als die Hälfte der Bevölkerung - sind in dem Land auf humanitäre Hilfe angewiesen, heißt es von der Caritas.

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Erstellt:
2. Juli 2018, 18:33 Uhr
Aktualisiert:
2. Juli 2018, 16:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. Juli 2018, 16:40 Uhr

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