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Wayne Rooneys Erben müssen sich beweisen

Auf dem Weg zur EM bestimmt Englands Wayne Rooney die Schlagzeilen. Auch Coach Hodgson verwehrt dem Superstar eine Garantie.

26.03.2016
  • DPA

Berlin. Wayne Rooneys Erben spielen vor. Ohne den verletzten Kapitän steht die nächste englische Generation im heutigen Klassiker gegen Deutschland vor ihrer ersten wichtigen EM-Bewährungsprobe. Die Diskussion um die Rolle des letzten verbliebenen Superstars der Three Lions bei der erhofften Wiedergutmachung für die WM-Schmach von Brasilien ist längst entbrannt. "Harry Kane muss anstelle von Wayne Rooney bei der Euro 2016 starten", forderte der "Independent" mit Blick auf den treffsicheren Angreifer der Tottenham Hotspur. Der Nationaltrainer dürfte tatsächlich auf Kane im Sturmzentrum setzen. Rooneys Comeback nach einer Knieverletzung zieht sich weiter hin, so dass Hodgson dem 30-jährigen Rooney auch für den EM-Start gegen Russland am 11. Juni keine Garantien geben will.

"Ich habe niemals gesagt, dass er ein automatischer Starter sein wird", sagte der Coach vor dem Test beim Weltmeister. "Hat er aufgrund seiner Bilanz, seiner Fähigkeiten und seiner Erfahrung eine gute Chance? Natürlich. Aber das bedeutet nicht notwendigerweise, dass er auch in der ersten Elf ist: Es könnte sein, dass er nicht auf dem Höhepunkt seiner Form ist oder dass wir andere Spieler nutzen wollen."

Nach dem bitteren Vorrunden-Aus bei der WM in Brasilien schoss Rooney die stolze Fußball-Nation zwar mit sieben Treffern maßgeblich zur Euro-Endrunde. Doch diese Saison verpasste er angeschlagen 16 von 48 Pflichtspielen für Manchester United. Mit sieben Premier-League-Treffern liegt er gleich hinter drei Kollegen aus dem Nationalteam: Shooting Star Kane (21 Tore) kann wie auch Leicester Citys Saison-Überraschung Jamie Vardy (19) erster englischer Torschützenkönig seit Kevin Philips vor 16 Jahren werden.

Doch noch haben die jungen Wilden einen großen Nachteil: Sie können auf keine großen Auftritte im englischen Team oder Europapokal zurückblicken. Rooney hat zusammen mehr Länderspiele (109), und -tore (51) als Kane, Vardy, Daniel Sturridge, Danny Welbeck und Theo Walcott zusammen (102/29). "Wir sprechen über Spieler, die sich in der Premier League jede Woche gut schlagen, aber sie sind auf internationalem Niveau unerfahren", gestand Hodgson. Kane & Co. können heute aber bestimmt wertvollen Anschauungsunterricht nehmen.

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26.03.2016, 08:30 Uhr
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