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Stuttgart-21-Gegner

Wasserfrage wieder brisant

Aus Sicht der Stuttgart-21-Gegner wird die Wasserfrage immer mehr zum Stolperstein von Stuttgart 21. Nach einer Mitteilung des Aktionsbündnisses, hat die Bahn beim Eisenbahnbundesamt beantragt, die doppelte Menge Grundwasser aus dem Tiefbahnhof-Baufeld abzupumpen, als ursprünglich geplant.

13.05.2011

Von dpa

Stuttgart. «Das angeblich bestuntersuchte und bestgerechnete Großprojekt der Bahn gerät immer mehr zur Posse», meinte Gerhard Pfeifer vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am Freitag in Stuttgart. Das Bonner Eisenbahnbundesamt (EBA), die Genehmigungsbehörde für das Bahnvorhaben, teilte mit, ihm liege ein Planänderungsantrag zum Thema Grundwasserschutz der Bahn vor.

Hintergrund seien Erkenntnisse aus weiteren Erkundungen; hierbei hätten sich zum Teil geänderte Bodendurchlässigkeiten und damit ein gegenüber der ursprünglichen Planung erhöhter Grundwasserandrang ergeben. Das EBA hat nach eigenen Angaben die Stadt Stuttgart und das Regierungspräsidium Stuttgart um Stellungnahme gebeten. Mit Rücksicht auf das laufende Verfahren wollte die Behörde weitere Details nicht nennen.

Pfeifer erinnerte daran, dass Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) angekündigt hatte, die Stadt werde aus dem Projekt aussteigen, wenn es die Mineralwasservorkommen im Stuttgarter Talkessel gefährde.

Der Umweltschützer betonte: «Mit der massiven Steigerung der Abpumpmengen ist das Maß bezüglich Mineralwassergefährdung endgültig überschritten, da schon die ursprünglich geplanten Wassermaßnahmen haarscharf an einem nicht mehr zu vertretenen Risiko vorbei geschrammt sind.» Die Mineralquellen speisen drei Bäder in der Landeshauptstadt.

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Erstellt:
13. Mai 2011, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
13. Mai 2011, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. Mai 2011, 12:00 Uhr

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