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Tübingen

Wasser bis zum Hals

Rund 2600 junge Menschen folgten in Tübingen dem Aufruf der Initiative „Fridays For Future“ und blieben am Freitag letzter Woche der Schule fern („Für einen bewohnbaren Planeten“, 16. März).

23.03.2019

Von Wolfgang Jacobi, Tübingen

Vielleicht würde ja ein Freitag pro Monat reichen, zum Beispiel der erste. Dann sieht‘s auch nicht mehr so nach Schule schwänzen aus. Und der Unterrichtsstoff, der freitags geboten wird, ginge nicht komplett verloren. Nötig wäre aber, dass sich der Rest der Bevölkerung anschließt. Auch deren Zukunft steht auf dem Spiel.

An die Lehrkörper: Vermeintliches „unerlaubtes Fernbleiben vom Unterricht“ durch Klassenbucheinträge zu ahnden dokumentiert nur die eigene Dummheit. Aber der Anlagensee wird ja gerade aufgefüllt, und steht dann wieder als Lagerplatz für solche Klassenbücher zur Verfügung. Nur zur Erinnerung: Schüler/innen von heute sollen Ihnen mal die Pension zahlen. Gut möglich, dass die dann ganz andere Probleme haben – wenn ihnen das Wasser bis zum Halse steht. Es ist längst nicht mehr 5 vor 12.

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Erstellt:
23. März 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
23. März 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. März 2019, 01:00 Uhr

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