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Tübingen

Was will uns dieser Weißbüschelaffe sagen?

Mit Keckern und Fiepen verständigen sich die Weißbüschelaffen untereinander. Sind ihre Lautäußerungen eine Vorform der menschlichen Sprache? Die Forschung ist zwar noch weit davon entfernt, den Grundwortschatz der Affensprache übersetzen zu können.

23.02.2018

Von an

Was will uns dieser Weißbüschelaffe sagen? Bild: Hilgartner

Allerdings fängt man an zu verstehen, wie die Laute sich aufbauen. Der Tübinger Neurowissenschaftler Steffen Hage und sein Team vom Centrum für integrative Neurowissenschaften (CIN) fanden heraus, dass auch das langgezogene Fiepen der Weißbüschelaffen aus kurzen Fiep-Bausteinen besteht. Die Forscher interpretieren das als Silben, ebenso wie die kurzen „Tsik“- und „Ekk“-Laute der Tiere. Die Silben der Affen-Sprache sind etwa 100 Millisekunden lang. Die Forscher sehen Parallelen zur menschlichen Sprache.

„Der Rhythmus, in dem Silben gebildet werden können, liegt ebenso in der Struktur unseres Kehlkopfes begründet wie in den Gehirnprozessen, die das Sprechen steuern. Diese biologischen Grundlagen der Sprache könnten schon bei unseren Vorfahren ähnlich gewesen sein“, schreiben die Forscher in einer Pressemitteilung zur jetzt veröffentlichten Studie in „Current Biology“. Die Studie des CIN-Teams basiert auf Ton-Aufzeichnungen in Schallkammern.

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Erstellt:
23. Februar 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
23. Februar 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2018, 01:00 Uhr

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