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Hechingen/Tübingen

Was der Kreis Hochwasser-Opfern anbietet

(ele). Mit zinslosen Darlehen und Erstausstattungen wollen die Kreise und Gemeinden den Hochwasser-Opfern helfen, die es am nötigsten haben.

09.06.2008

Rund 250.000 Euro sammelten der Zollernalbkreis und die Stadt Hechingen an Spenden für die Hochwasser-Opfer. 500.000 Euro Soforthilfe will das Land zuschießen. Aus diesem Fonds sollen Hochwasser-Geschädigte, die über keine Rücklagen verfügen, unbürokratisch zinslose Darlehen bekommen.

Für den Kreis Tübingen steht nicht so viel Geld zur Verfügung. Dennoch sollen auch dort Hochwasser-Opfer ohne Bankguthaben zinslose Darlehen bekommen. Dafür seien die Gemeinden zuständig, sagte Landrat Joachim Walter.

Etwa 500 Haushalte im Kreis Tübingen haben nach ersten Schätzungen Hochwasser-Schäden. Mit einem gemeinsamen Brief ans Land wollen sich die Landräte von Reutlingen und Tübingen zusammen mit den Bürgermeistern der Hochwasser-Gemeinden für eine gleiche Unterstützung der Opfer einsetzen.

Eine besondere Regelung gilt für Hartz IV-Empfänger, die beim Hochwasser Mobiliar verloren haben. Sie können beim Landratsamt eine neue Erstausstattung beantragen. Müllabfuhr-Kosten will das Landratsamt für Hochwasser-Geschädigte acht Wochen lang stunden und nur dann kassieren, wenn eine Versicherung für die Kosten aufkommt.

Die Wiederherstellung der Hirrlinger Kläranlage in Bietenhausen dauert etwa vier bis fünf Monate. So lange würden Abwässer in die Starzel „qualifiziert eingeleitet“, sagte Landrat Walter.

Weitere Details am Dienstag im TAGBLATT.

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09.06.2008, 12:00 Uhr
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