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Parteifreunde: Gefährlichster Präsident der US-Geschichte

Warnung vor Trump

50 führende Republikaner halten Donald Trump für gefährlich. Der Präsidentschaftskandidat verspricht unterdessen massive Steuersenkungen.

10.08.2016
  • PETER DE THIER

Washington. Nach der bisher turbulentesten Woche seiner Präsidentschaftskampagne hat der republikanische Kandidat Donald Trump einen weiteren herben Rückschlag erlitten. Führende US-Sicherheitsexperten, allesamt Republikaner, sind der Ansicht, dass der Immobilienunternehmer der „leichtsinnigste und gefährlichste Präsident in der amerikanischen Geschichte“ sein würde. Ihm fehle es am notwendigen „Charakter, den Werten und der Erfahrung“, um das mächtigste Amt im Lande zu bekleiden, bemängeln sie. Er ertrage keine Kritik und sei außerstande, zwischen Wahrheit und Unwahrheit zu unterscheiden. Trump würde als Präsident die nationale Sicherheit der USA gefährden, schreiben die Kritiker in einem offenen Brief.

Zu den Unterzeichnern zählen der frühere CIA-Chef Michael Hayden, Tom Ridge und Michael Chertoff, beide ehemalige Leiter des Heimatschutzministeriums, sowie 47 weitere angesehene Politiker und Berater unter Präsidenten von Ronald Reagan bis George W. Bush. Obwohl die Verfasser einräumten, Vorbehalte gegenüber der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zu haben, sei Trump keineswegs „die Antwort auf die gewaltigen Herausforderungen, vor denen Amerika steht“. Während einige sich am 8. November der Stimme enthalten wollen und andere entweder für Clinton oder einen dritten Kandidaten votieren wollen, haben die Verfasser des Briefs eines gemeinsam: Keiner von ihnen will Trump seine Stimme schenken.

John Bellinger, ein Berater der ehemaligen amerikanischen Außenministerin Condoleezza Rice, der den ersten Entwurf des Briefs formuliert hatte, sagte, einige der Verfasser hätten mit der Veröffentlichung ihres Appells bis September warten wollen. Doch Trumps Entgleisungen der vergangenen Wochen hätten sie bewogen, sofort zur Tat zu schreiten. Genannt wurden insbesondere seine offenen Spekulationen über einen möglichen Austritt der Vereinigten Staaten aus der Nato sowie die Aufforderung an Russland, die E-Mails seiner Konkurrentin Clinton zu hacken.

Formgerecht schoss der 70-Jährige mit persönlichen Attacken gegen seine Kritiker zurück. Sie seien nichts mehr als „gescheiterte Vertreter der Washingtoner Elite, die sich an die Macht klammern wollen und für ihr Versagen zur Rechenschaft gezogen weden müssen“.

Begonnen hatte die Woche nach Trumps Talfahrt in den Wählerumfragen relativ vielversprechend. Seine wirtschaftspolitische Grundsatzrede in Detroit stieß auf gemischte Reaktionen, lenkte aber wenigstens von den jüngsten Fehltritten ab.

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10.08.2016, 06:00 Uhr
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