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REUTLINGEN

Warnstreik vor dem Reutlinger Klinikum am Steinenberg

Von einer „Mogelpackung der Arbeitgeber“ war die Rede und davon, dass einem „die Kosten, die man jeden Tag hat, davonlaufen“: Rund 250 Mitarbeiter der Kreiskliniken und des Roten Kreuzes hatten sich am Donnerstagmittag vor dem Krankenhaus-Foyer auf dem Steinenberg zum Warnstreik versammelt, darunter Abordnungen aus Esslingen, Göppingen und Sigmaringen. Ihre Forderung: acht Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens 200 Euro monatlich, dazu die unbefristete Übernahme aller Auszubildenden und für die Azubis 120 Euro mehr. Das Angebot der Arbeitgeber wurde abgelehnt: „Die Beschäftigten des Gesundheitswesens verdienen nach der Lohnerhöhung weniger als vorher“, sagte Klaus Biener von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, wozu allein schon die Verlängerung der Arbeitszeit auf 40 Stunden beitrage.

14.02.2008

(bus). Außerdem soll das Angebot von 3,9 Prozent für zwei Jahre mit der Pflegezulage in Höhe von 35 Euro verrechnet und die Leistungszulage nur dann gewährt werden, wenn es dem Arbeitgeber auch möglich ist.

Verständnis für die Warnstreikenden äußerte am Rande der Aktion Kreiskliniken-Geschäftsführer Prof. Rudolf Schmid im Gespräch mit dem TAGBLATT: „Als Person sieht man, dass die Lebenshaltungskosten steigen, als Funktionsträger muss man sagen, dass dies von den Kliniken gar nicht geleistet werden kann.“ Der Konflikt resultiere aus einem Systemfehler, der von Arbeitgebern und Arbeitnehmern nicht zu beheben sei, vielmehr müssten im Gesundheitswesen „die Weichen anders gestellt werden“. Von „Planwirtschaft“ sprach der ärztliche Geschäftsführer der Kreiskliniken Prof. Martin Lenz. „Es muss eine Anpassung kommen, aber die Politik sagt uns nicht, wie wir das bezahlen sollen.“ Bild: Haas

Warnstreik vor dem Reutlinger Klinikum am Steinenberg

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14.02.2008, 12:00 Uhr
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