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TÜBINGEN

Warnstreik: Mit Pfiffen für acht Prozent mehr Lohn

Laute Pfiffe hallten heute Mittag durch die Schmiedtorstraße. Vor dem Bürgeramt hatten sich etwa 130 Mitarbeiter des öffentlichen Dienst versammelt.

19.02.2008

Auf den Plakaten standen Sprüche wie „Statt Konzerne subventionieren, in die Beschäftigten investieren“ oder „Diät fürs Volk, dicke Diäten für unsere Abgeordneten“. Die Angestellten des öffentlichen Dienst fordern eine achtprozentige Lohnerhöhung, die unbefristetet Übernahme aller Auszubildenden und ein höheres Ausbildungsentgelt.

Die Stimmung im Tübinger Landratsamt und in den Stadtsparkassen ist schlecht. „Der Leistungsdruck hat sich verschärft“, sagt Ingrid Fritsche, „die Kollegen sind sauer.“ Sie ist seit über vierzig Jahren Gewerkschaftsmitglied. „Jetzt müssen wir unseren Arsch selber bewegen“, betont sie.

Wendelin Heck betont, dass 130 Streikende viel für Tübingen sind. „Hier gibt es keine Streiktradition“, meint er, „aber der Warnstreik ist ein erster Schritt.“ Der Gewerkschaftssekretär von ver.di Fils-Neckar-Alb Harry Pokk tritt für die Auszubildenden ein: „Wir wollen, dass unsere Jugend eine Zukunft hat“, ruft er ins Mikrofon.

In den Sparkassen kursierten vor dem Warnstreik Gerüchte, dass alle Streikenden einen Eintrag in die Personalakte bekommen. „Wer auf sein Recht verzichtet, hat seine Freiheit verloren“, meint Harry Pokk dazu. In den nächsten Wochen wird es im Fall von gescheiterten Verhandlungen zu weiteren Streiks kommen, dann auch ganztägig.

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19.02.2008, 12:00 Uhr
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