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Bürgermeisterwahl: Anette Rösch tritt nicht mehr an

Wannweiler Bürgerentscheid fordert seinen Tribut: Bürgermeisterin Rösch tritt nicht mehr an

Der Bürgerentscheid vom Wochenende fordert seinen Tribut: Die Bürgermeisterin verzichtet aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen auf eine erneute Kandidatur im Herbst.

20.06.2018

Von Uschi Kurz

Enttäuschung nach dem Bürgerentscheid: Anette Rösch.Archivbild: Haas

Der verlorene Bürgerentscheid vom Sonntag fordert seinen Tribut: Wie Bürgermeisterin Anette Rösch am Mittwochabend mitteilte, wird sie „aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen“ für eine vierte Amtszeit in Wannweil nicht zur Verfügung stehen. Bislang war man in der Gemeinde davon ausgegangen, dass die 50-Jährige im Herbst erneut antritt.

Sie habe sich, schreibt Rösch in einer Presseerklärung, bis heute von einer mehrwöchigen Grippe im Dezember 2017 – auch aufgrund der großen Arbeitsbelastung im Frühjahr dieses Jahres – nicht ausreichend erholt, „um nach dem kräftezehrenden Bürgerentscheid genügend Kraft und Energie für einen weiteren Wahlkampf zu haben“. Hinzu kommt, dass sie sich in den nächsten Wochen und Monaten verstärkt um ihre Familie kümmern möchte.

Sie habe diese für sie nicht leichte Entscheidung „schweren Herzens“ getroffen, schreibt die Bürgermeisterin weiter: „Ich habe mich in den vergangenen 24 Jahre mit sehr viel Herzblut um die Belange unserer Gemeinde und der einzelnen Menschen gekümmert.“ Vielleicht habe sie sich dabei zu oft etwas zu sehr zu Herzen genommen, nun müsse sie sich den „deutlichen Warnanzeichen“ ihres Körpers beugen. Dass dabei der Bürgerentscheid eine nicht unerhebliche Rolle gespielt habe, bestätigt Rösch auf Nachfrage des SCHWÄBISCHEN TAGBLATTs. Da habe sie sich irgendwann gefragt: „Warum soll man sich die Gesundheit kaputt machen?“

Sie sei sich im Klaren darüber, dass sie vermutlich viele Wählerinnen und Wähler enttäusche, die sie gerade auch in den vergangenen Wochen und Tagen unterstützt und ermutigt haben, weiterzumachen. „Aber ich bitte um Verständnis und Akzeptanz dieser Entscheidung.“

Sie blicke mit großer Freude auf die vergangenen 24 Jahre, in welchen sie mit der großen Unterstützung des Gemeinderates, eines tollen Rathausteams und vielen engagierten Mitarbeitern in Bauhof, den Kindergärten, Schulen, Vereinen und Einrichtungen „vieles erreichen, erleben und bewegen konnte“.

Sie freue sich nun, in den verbleibenden Wochen und Monaten auf die Begegnungen mit den Bürgerinnen und Bürgern und hoffe, auch in dieser Zeit „noch einiges bewegen zu können“.

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Erstellt:
20. Juni 2018, 18:50 Uhr
Aktualisiert:
20. Juni 2018, 18:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. Juni 2018, 18:50 Uhr

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