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Wanda mit Gästen und Gipsarm
Marco Michael Wanda in der Liederhalle. Foto: Claudia Reicherter
Rockkonzert

Wanda mit Gästen und Gipsarm

Auf ihrer „Niente“-Tour bietet die Wiener Indie-Band alles auf: Alte Songs, neue Lieder – und Streicher.

06.04.2018
  • CLAUDIA REICHERTER

Stuttgart. Der Wandalismus wabert weiter – wunderbar. Die nach einer Wiener Zuhälterin benannte Band Wanda war von Anfang an ein Phänomen. Auch nach dem dritten Album „Niente“, mit dem sich die Null-auf-hundert-Schlagobers-Indie-Rocker nach „Amore“ (2014) und „Bussi“ (2015) im vergangenen Jahr reifer und melancholischer denn je zeigten, lässt der Jubel nicht nach. Frontmann Michael Marco Fitzthum – Künstlername Marco Michael Wanda – und seine vier Mitstreiter werden auf der „Niente“-Tour von ihren Fans unvermindert wild, herzlich, textsicher gefeiert.

So auch am Mittwoch im mit mehr als 3100 Fans üppig befüllten, brodelnden Beethovensaal der Stuttgarter Liederhalle. Stimmungsmäßig wie stimmlich stimmig stimmt Ex-Friedhofsgärtner Voodoo Jürgens, den die „Zeit“ mal als „King of Wienerisch“ bezeichnete, auf die kommerziell erfolgreicheren Kollegen ein. Bier, Sekt und Wein fließen da schon reichlich. Dann kommen Wanda.

„Bologna“, „Luzia“, „Auseinandergehen ist schwer“ – an den Anfang stellen sie „Amore“-Songs. Marco Michael hat nach seiner speckigen Lederjacke nun auch das Jackett von der „Bussi“-Tour wieder abgelegt. Zum zerknitterten Hemd über hellem T-Shirt und Khaki-Hose trägt er die rechte Hand in Gips. Reden ist seine Sache nicht, doch alle fünf Wanditen transportieren ungemein gute Laune und Energie. Das Teenie-Pärchen wie auch ältere Fans umfassende Publikum geht ausgelassen mit – bis gut eineinhalb Stunden später das Fest mit dem lange schon eingeforderten „Bussi“-Hit „1, 2, 3, 4“ endet.

Highlights aber sind die neuen Lieder: „Weiter, weiter“, „Lieb sein“, „Café Kreisky“, „Lascia Mi Fare“, „Ein letztes Wienerlied“, entstanden in den 1940er Jahren für den damaligen KZ-Insassen Hermann Leopoldi, mit Streichquartett in schwarzen Kutten und Masken. Und vor allem das symphonisch arrangierte „Ich sterbe“. Wunderbar. Claudia Reicherter

Info Am 11. April gastieren Wanda in der Ravensburger Oberschwabenhalle.

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06.04.2018, 06:00 Uhr
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