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Wieder zurück auf Anfang

Walter Tigers wollen am Samstag gegen Bremerhaven den Derby-Frust abbauen

Der Gala gegen Göttingen folgte der Kater nach der Derby-Niederlage in Ludwigsburg: Im Heimspiel gegen Bremerhaven (Samstag, 20.30 Uhr) wollen die Bundesliga-Basketballer der Walter Tigers Tübingen wieder zurück auf Anfang.

09.10.2015
  • Hansjörg Lösel

Bremerhaven. Den Trip zu den Eisbären haben die Tigers in bester Erinnerung: Beim 99:69 am 33. Spieltag der vergangenen Saison gelang Tübingen der höchste Auswärtssieg des Jahres. Doch bei Bremerhavens Trainer Muli Katzurin hat seitdem das Personal kräftig verändert, holte gleich zwölf Neue. Auf Philip Zwiener (Kniescheibenbruch) und Adam Ariel (Meniskus) muss der israelische Coach am Samstag noch verzichten.

Bei den Tigers hat die Partie am Mittwoch in Ludwigsburg das Schützenfest zum Auftakt gegen Göttingen relativiert. Im Derby wurden die Tigers erstmals mit einer ekligen, körperlich intensiven Verteidigung konfrontiert – willkommen in der Bundesliga. Den möglicherweise entscheidenden Vorteil hatte Ludwigsburg auf der Center-Position. Dort dominierte Jon Brockman (19 Punkte, 17 Rebounds) nach Belieben. Für Youngster Mahir Agva war der Routinier eine Nummer zu groß, Bogdan Radosavljevic ließ sich gar zu einem hässlichen Ellbogen-Schlag gegen den kantigen Brockman hinreißen. Er habe die Szene in der Halle gar nicht wahrgenommen, sagte Igor Perovic. Doch der Trainer stellt klar: „Bogdan muss reifer werden, so etwas darf ihm nicht passieren.“

Um die Zone unterm Korb nicht zur Tübinger Problemzone werden zu lassen, ist auch Toarlyn Fitzpatrick gefordert. Der Neuzugang hat aber noch nicht wirklich in die Saison gefunden, blieb in Ludwigsburg unauffällig. „Wir verlangen mehr“, sagt Perovic.

Aber es gab auch Positives in Ludwigsburg zu sehen: Beispielsweise William Buford, der eigentlich erkrankt war, trotzdem spielte. Und wie die gesamte Mannschaft Moral zeigte: „Wir hatten Energie auf einem hohen Level“, sagt Perovic, „das müssen wir gegen Bremerhaven nochmals steigern.“ Sinken soll am Samstag dagegen die Zahl der Ballverluste: In Ludwigsburg hatten die Tigers mehr Turnover (15) als Assists (14). „Wir müssen besser passen, dann wird die Offensive besser“, sagt der Coach. Muss ja nicht gleich ein Feuerwerk wie gegen Göttingen werden.

Walter Tigers wollen am Samstag gegen Bremerhaven den Derby-Frust abbauen
An Jon Brockman gab es kein Vorbeikommen: Der Ludwigsburger Koloss hielt Tigers-Center Mahir Agva erfolgreich vom Korb fern, ließ nur schwierige Hakenwürfe wie diesen zu. Bild: Ulmer

Die Ankunft vom früheren NBA-Star Tyrus Thomas war im Sommer das beherrschende Thema bei den Eisbären Bremerhaven – doch bisher hat der 29-Jährige, im Draft 2006 an vierter Stelle ausgewählt, noch kein einziges Spiel für Bremerhaven bestritten. Denn die Eisbären haben sieben Ausländer im Kader, deshalb muss bei jeder Bundesliga-Partie einer auf die Tribüne – Coach Muli Katzurin ließ sowohl in Frankfurt als auch gegen Ulm Thomas draußen. Beim 71:78 gegen Ulm spielte dafür Larry Gordon 40 Minuten lang ohne Pause durch und kam auf 17 Punkte und 8 Rebounds. Ein Double-Double gelang Waverly Austin mit 10 Punkten und Rebounds. Gut möglich, dass Thomas in Tübingen sein Debüt im Eisbären-Trikot gibt.

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09.10.2015, 12:00 Uhr
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