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Sigmaringen

Wahlsieger von Sigmaringen: Stadt soll attraktiver werden

Der Sieger der Bürgermeisterwahl in Sigmaringen will seine Heimatstadt nach eigenem Bekunden wieder attraktiver für Einwohner und Touristen machen.

02.07.2018

Von dpa/lsw

Sigmaringen. Dazu wolle er vor allem Handel und Gewerbe fördern und sich zudem - nach kontroversen Debatten über Straftaten von Asylbewerbern - für ein tragfähiges Konzept zur Eindämmung der Kriminalität insgesamt einsetzen, sagte Marcus Ehm am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Der 46-jährige selbstständige Rechtsanwalt, der seit fast 20 Jahren der CDU angehört, hatte sich am Sonntag mit 68 Prozent der Stimmen gegen den aus der Schweiz stammenden langjährigen Bürgermeister Thomas Schärer (ebenfalls CDU) durchgesetzt. Schärer kam auf 29 Prozent. Im Wahlkampf habe das Thema Ausländerkriminalität «eher eine untergeordnete Rolle» gespielt, sagte Ehm. Eine Lösung dafür sehe er «nur im Schulterschluss mit der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Sigmaringen, dem Regierungspräsidium Tübingen, der örtliche Polizei und der Stadt».

Für die Wahlentscheidung der meisten Bürger sei wohl ausschlaggebend gewesen, dass er als bodenständig und sachorientiert bekannt sei, sagte der verheiratete Jurist. Trotz einer angeborenen Unterschenkelfehlbildung betrieb Ehm viele Jahre Leistungssport und war 2005 in Helsinki Europameister auf der 100-Meter-Strecke in der Gruppe der Amputierten geworden. Gemeinsam mit den Bürgern wolle er ein Konzept erarbeiten, «mit dem wir wieder zu harmonischen Kleinstadt werden, wo Leute gern leben und gern Urlaub machen».

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Erstellt:
2. Juli 2018, 18:33 Uhr
Aktualisiert:
2. Juli 2018, 17:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. Juli 2018, 17:00 Uhr

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