Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Stuttgart

Wahlrechtsreform: Landesfrauenrat appelliert an Kretschmann

Im festgefahrenen Streit um eine Reform des Landtagswahlrechts wünscht sich der Landesfrauenrat eine klare Ansage von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne).

23.04.2018

Von dpa/lsw

Winfried Kretschmann (Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Foto: Jana Höffner/Staatsministerium Baden-Württemberg/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Er müsse an diesem Dienstag im grün-schwarzen Koalitionsausschuss erklären, dass Verträge einzuhalten seien und mehr Frauen ins Parlament müssten. «Das wäre für uns ein Landesvater, dem alle Kinder gleich viel wert sind, dem wir vertrauen können und dessen Wort gilt», sagte die Vorsitzende des Landesfrauenrates, Charlotte Schneidewind-Hartnagel, am Montag in Stuttgart. Im Landesfrauenrat mit rund 50 Verbänden sind mehr als zwei Millionen Bürgerinnen des Landes organisiert.

Nach monatelanger Kompromisssuche beschäftigt sich Grün-Schwarz an diesem Dienstag voraussichtlich ein letztes Mal mit der geplanten Reform des Landtagswahlrechts. Es ist wahrscheinlich, dass das Vorhaben für diese Legislaturperiode aufgegeben wird, obwohl es im gemeinsamen Koalitionsvertrag vereinbart ist. Vor allem die Grünen, aber auch die Frauen in der CDU pochen auf Änderungen, um mehr Frauen ins baden-württembergische Parlament zu bringen. Die CDU-Landtagsfraktion hatte im Januar gegen eine Reform votiert. Sie hält das derzeitige Wahlrecht bis heute für das Beste.

Zum Artikel

Erstellt:
23. April 2018, 16:17 Uhr
Aktualisiert:
23. April 2018, 16:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. April 2018, 16:10 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen?
Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+      Google+