Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Oberndorf/Neckar

Waffenschmiede Heckler & Koch kann Schulden abbauen

Gestiegene Nachfrage hat der Waffenschmiede Heckler & Koch zu deutlich besseren Geschäften verholfen.

24.03.2017

Von dpa/lsw

Der Geschäftführer der Firma Heckler & Koch ist Nobert Scheuch. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv dpa/lsw

Oberndorf/Neckar. Im vergangenen Jahr habe man ein Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von rund 39 Millionen Euro erzielt, sagte Firmenchef Norbert Scheuch am Freitag im schwäbischen Oberndorf der Deutschen Presse-Agentur. 2015 war das Ebit bei dem Hersteller von Handfeuerwaffen noch sieben Millionen Euro im Minus.

Auf der Firma mit gut 800 Mitarbeitern lastet noch immer ein hoher Schuldenberg, der 2016 den Angaben zufolge aber um 24 Millionen Euro auf 220 Millionen Euro gedrückt werden konnte. Zugleich stieg der Kassenbestand von 18 auf 25 Millionen Euro. «Wir haben mehr Geld in der Kasse und weniger Schulden», zeigte sich Scheuch zufrieden.

Der Firmenchef begründete die positiven Zahlen mit effizienteren Produktionsabläufen, einem Abbau von Lagerbeständen und insgesamt einer gestiegenen Nachfrage nach H&K-Waffen. So habe man im vergangenen Jahr zum Beispiel Maschinengewehre an die Bundeswehr verkauft und Maschinenpistolen an die Polizei von Baden-Württemberg.

Der Nachsteuergewinn sank den Angaben zufolge zwar von 22 Millionen Euro (2015) auf 7 Millionen Euro 2016. Allerdings war der Wert von 2015 durch eine Finanzspritze des Firmeneigentümers Andreas Heeschen beeinflusst, also nicht aus eigener operativer Kraft erwirtschaftet. Für 2017 sagte H&K-Chef Scheuch, Umsatz und Ergebnis würden «auf leicht verbessertem Niveau stabilisiert».

Zum Artikel

Erstellt:
24. März 2017, 19:28 Uhr
Aktualisiert:
24. März 2017, 17:42 Uhr
zuletzt aktualisiert: 24. März 2017, 17:42 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen?
Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+      Google+