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Französisches Viertel

Waffeln aus dem Automaten

Beim Fest am Samstag gab es geschmückte Stände, Malereien und Gebäck zu billigen Quadratzentimeterpreisen.

23.07.2018

Von Charlotte Siegmann

Pünktlich hörte es am Samstag um zwei Uhr auf zu regnen. Langsam füllte sich das Französische Viertel mit Gästen und Anwohnern. Nicht nur Musik, Kunst und Mitmachangebote waren geboten. Auch politisch zeigte sich die „Grüne Hölle“: Das Forum Französisches Viertel feierte sein 19-jähriges Bestehen, und es wurde über den Schindhautunnel und andere Projekte informiert.

Auf dem Platz des unbekannten Deserteurs verkauften fünf Kinder Waffeln. Sie hatten extra eine Maschine gebaut, die über den Garzustand der Waffel informierte und sie herausschob, wenn sie fertig war. Mit dem Läuten der Klingel erhielt die Kundschaft von Kinderhand noch Puderzucker. Links daneben verkauften Jonas Rapp und Theodor Weber selbstgemachte Getränke. Die Zehn- und Zwölfjährigen produzieren für ihre kleine Getränkemanufaktur sehr professionell. Bereits zum zweiten Mal verkauften sie ihre Eisteesorten .

Nachmittags versammelten sich viele, um das Trommeln beim Sambaworkshop in der Aixer Straße zu erlernen. Einradparcours und Hüpfburg waren in der Panzerhalle aufgebaut. Die Hüpfburg sei das beste am Fest, erzählte eine Gruppe Jungs.

In der sogenannten Grünen Hölle fand sich auch Essen aus unterschiedlichen Ecken der Welt. Algerische Süßspeisen und Couscous, indisches Curry und afghanisches Gemüse konnte man verzehren. Am Abend tanzten über 250 Menschen jeden Alters für viele Stunden in der zur Disko umfunktionierten Panzerhalle. Wolfgang Lindenfelser begleitete Dj Loff mit dem Saxophon. Dabei drohte das Fest Anfang des Jahres fast ins Wasser zu fallen. Plakate mit der Aufschrift „Ohne dich kein Fest“ wurden im Viertel aufgehängt. Zum 25-Jahr-Jubiläum des Viertels kam dann doch ein etwa 10- bis 15 Mitglieder starkes Organisationsteam zusammen. Nur der Fahrradparcours des ADFC fiel wetterbedingt aus. Auch finanziell war das schlechte Wetter auszuhalten. „ Die meisten Unkosten sind bereits durch Werbung gedeckt“, sagte Caterina Ulrich, die das erste Mal im Organisationsteam war.

Auch der Regen in den frühen Abendstunden tat der guten Laune der Festbesucher keinen Abbruch. „Tanzen kann man schließlich auch im Regen zur Musik von Las Lanzas. Wir lassen uns die Stimmung nicht verderben“, so Elisabeth Schewe.

Kleine Tüftlerinnen hatten fürs Jubiläumsfest einen Backautomaten konstruiert. Ihre Waffeln erfreuten sich großer Beliebtheit. Mit dem Erlös des Verkaufs wollten sie den Eisbärenschutz unterstützen. Bild: Siegmann

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Erstellt:
23. Juli 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
23. Juli 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. Juli 2018, 01:00 Uhr

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