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Welthandel

WTO ist vorsichtig optimistisch

Der Warenaustausch wird 2018 zulegen, sagt die Organisation. Konflikte könnten ihm aber schaden.

13.04.2018

Von JAN DIRK HERBERMANN

Genf. Der weltweite Warenhandel präsentiert sich in einer robusten Verfassung. Doch er könnte unter den Attacken auf den Warenaustausch durch den US-Präsidenten Donald Trump und den im Raume stehenden Gegenmaßnahmen leiden. Das geht aus einer Prognose hervor, den die Welthandelsorganisation gestern veröffentlichte.

Der Warenhandel wuchs 2017 um 4,7 Prozent. Das war das stärkste Plus seit sechs Jahren, betont die WTO. 2018, so lautet die Prognose, soll das Plus 4,4 Prozent betragen. Im kommenden Jahr werde es mit plus vier Prozent weiter aufwärts gehen, wenn auch nicht mehr ganz so stark.

Die tatsächlichen Zahlen könnten laut WTO aber „viel niedriger“ ausfallen, wenn sich die aktuellen Handelskonflikte weiter verschärfen. WTO-Generalsdirektor Roberto Azevêdo betonte: „Ein Kreislauf der Vergeltung ist das letzte, was die Weltwirtschaft braucht.“ Die WTO erkennt schon jetzt, dass die protektionistische Politik das Geschäfts- und Investitionsklima eintrübt. Der Brasilianer Azevêdo ermahnte die Regierungen zur Zurückhaltung und zum Dialog.

Handelsnationen wie Deutschland leben von einem konfliktfreien Warenaustausch. Gemäß den WTO-Statistiken hat sich 2017 unter der Top Drei der Exportnationen im Vergleich zum Vorjahr nichts geändert. Auch im vergangenen Jahr belegte die Bundesrepublik den dritten Rang der Ausfuhrländer. Jan Dirk Herbermann

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Erstellt:
13. April 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
13. April 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. April 2018, 06:00 Uhr

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