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Stuttgart

WLSB fordert weitere Fördermittel für Flüchtlingsarbeit

Die baden-württembergischen Sportvereine brauchen für ihre Maßnahmen zur Flüchtlingsintegration weitere Fördergelder.

05.10.2015
  • dpa

Stuttgart. «Wir benötigen dringend weitere Landesmittel, um unseren Vereinen eine kleine Unterstützung in ihrem für unsere Gesellschaft und die Willkommenskultur so wichtigem Engagement zukommen lassen zu können», erklärte Klaus Tappeser, Präsident des Württembergischen Landessportbundes (WLSB), am Montag in Stuttgart.

Der WLSB verhandle darüber derzeit mit dem baden-württembergischen Sozialministerium gemeinsam mit den beiden badischen Sportbünden und dem Landessportverband. «Es ist wichtig, Flüchtlingen über den Sport einen Anknüpfungspunkt anzubieten», betonte Tappeser. Diese könnten sich so einer Mannschaft anschließen oder Trainer werden. Über den Sport könnten Flüchlinge zudem Kontakte für eine künftige Arbeit oder für die Wohnungssuche aufbauen.

Der WLSB-Präsident wies auch auf den Aspekt der Abwechslung durch den Sport im Alltag hin. «Sport verbindet über Kulturen, Religionen und Nationalitäten hinweg und kommt an», sagte Tappeser. Oft seien Sportvereine für Flüchtlinge schnell eine zweite Heimat.

Das Sozialministerium hat bislang 60 000 Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt. 33 000 Euro entfallen davon auf das WLSB-Verbandsgebiet. Wie der WLSB mitteilte, seien diese Mittel bereits ausgeschöpft. Alleine in seinem Gebiet seien über 100 Zuschussanträge eingegangen. Die Sportvereine erhalten jeweils eine einmalige Summe von 250 oder 500 Euro.

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05.10.2015, 12:00 Uhr
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