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Frankfurt

Vtion Wireless ist der größte Kapitalvernichter

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz hat mal wieder nachgerechnet - und die größten Kapitalvernichter für 2015 aufgelistet.

24.03.2016
  • ROLF OBERTREIS

Frankfurt. Selbst die Ausschüttung von Dividenden hat nicht geholfen: Kapitalvernichter bleiben die Unternehmen trotzdem, weil der Aktienkurs dramatisch abgerutscht ist. Am schlimmsten erging es den Aktionären des Mobilfunk-Datenkarten-Anbieters Vtion Wireless Technology. Um 90 Prozent rutschte der Kurs des Papiers in den vergangenen fünf Jahren nach unten - und 71 Prozent im vergangenen Jahr. Damit steht die Firma auf Platz eins der aktuellen Liste der 50 größten Kapital-Vernichter, die die Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) in Frankfurt präsentierte.

Dahinter rangieren Singulus und Telegate. Auf der wenig schmeichelhaften Aufstellung finden sich wie in den Vorjahren auch sechs der 30 größten deutschen Konzerne, deren Papiere im Deutschen Aktienindex Dax gelistet sind. Und renommierte Firmen wie etwa Air Berlin oder Gerry Weber.

"Die Aufstellung, die die Ausschüttungen mit einschließt, zeigt, dass mitnichten alles gut ist, wenn eine Gesellschaft Dividende zahlt", sagt DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler über die Liste des "Schreckens". In der Regel sei eine Dividende ein Zeichen für ein rentables Geschäftsmodell. Aber das müsse nicht so sein, weil die Dividende auch aus Rücklagen gezahlt werden könne oder auf Sondereffekten beruhe. Immerhin haben aber die 31 der 50 größten Kapitalvernichter in den vergangenen fünf Jahren mindestens einmal Gewinn an ihre Eigentümer ausgeschüttet.

Die Dividenden haben auch RWE nicht geholfen. Die Aktie findet sich mit einem Minus - Dividenden eingerechnet - von fast 70 Prozent in den vergangenen fünf Jahren - 52 Prozent allein 2015 - auf Platz acht der Liste. Die Commerzbank (Tüngler: "Ein Dauergast auf der Liste") kommt zwar für den längeren Zeitraum ebenfalls auf minus 70 Prozent, aber 2015 nur auf einen Kurs-Rutsch von knapp 13 Prozent.

Dagegen sieht das Minus von rund einem Drittel bei der Deutschen Bank in den vergangenen fünf Jahren fast noch überschaubar aus. Nichts Gutes berichtet die DSW auch für die Aktien von Air Berlin: Minus 75 Prozent in den letzten fünf Jahren, immerhin nur 18 Prozent im vergangenen Jahr.

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24.03.2016, 08:30 Uhr
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