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OBERNDORF/NECKAR

Vorsicht bei Geschäften übers Internet!

Die Polizei warnt vor Internetbetrügern: Wie sie berichtet, bot dieser Tage ein Autobesitzer aus dem Raum Oberndorf/N. übers Internet seinen Gebrauchtwagen für 4.000 Euro in einer entsprechenden Vermittlungsplattform zum Verkauf an. Schon bald meldete sich ein Interessent per E-Mail aus dem Ausland und stellte dem Verkäufer einen über den geforderten Preis hinausgehenden Betrag in Aussicht, wenn er das Fahrzeug nicht anderweitig veräußern würde.

11.05.2007

(tol).
Die Bezahlung – einschließlich der Transportkosten – kündigte der potenzielle Käufer per Scheck an, wobei der Verkäufer den Preis für den Autotransport an das Transportunternehmen weiterleiten sollte. Prompt traf dann auch der der avisierte Scheck, der über 9.500 Euro ausgestellt war, ein. Danach brach der Kontakt zum „Käufer“ ab.
Doch die „Masche“, mit der Betrüger im Internet bei solchen Geschäften vorgehen, wird auch aus dem geschilderten Fall ersichtlich: Der gefälschte Scheck wäre zunächst von der Bank eingelöst und erst später als Fälschung erkannt worden. Die hätte dann die Rückbuchung zur Folge gehabt.
Zwischenzeitlich jedoch hätte der Käufer den Verkäufer aufgefordert, den Betrag für den Transport des Gebrauchtwagens ins Ausland – im vorliegenden Fall also gut 4.000 Euro - per Bargeld-Transfer an das Transportunternehmen zu überweisen. Auf diese Art getätigte Transfers sind definitiv und endgültig, rückgängig machen lassen sie sich nicht, so dass der Autoverkäufer die Transportkosten los gewesen wäre, ohne dass sein Auto allerdings von einer Spedition abgeholt worden wäre.
Für Internetgeschäfte der geschilderten Art hat die Polizei folgende Tipps parat, die bei Beachtung vor unliebsamen Überraschungen schützen:

  • Beim Verkauf sollte auf keinen Fall eine Bezahlung per Scheck akzeptiert werden! Insbesondere dann, wenn der Scheck aus dem Ausland zugesandt wurde. Auch sollte unter allen Umständen von der Weiter- oder Zurücküberweisung eines Differenzbetrages Abstand genommen werden, da sich der Scheck später mit Sicherheit als gefälscht oder gestohlen herausstellen wird.
  • >>Beim Kauf stellt eine Aufforderung des Verkäufers zur Vorauszahlung fast immer einen Betrugsversuch dar. Überweisen Sie daher keinesfalls Geld im Voraus. Das gilt sowohl für Bargeldtransfers, als auch für Banküberweisungen. Denn in beiden Fällen besteht die Möglichkeit, dass Ihr Geld unter Vorlage gefälschter Ausweispapiere abgehoben wird.
  • >>Seien Sie misstrauisch, wenn ein Interessent aus dem Ausland Kontakt mit Ihnen aufnimmt.

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11.05.2007, 12:00 Uhr
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