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Das „GrunzMobil“ rät vom Massenschwein ab

Vorm Clubhaus informierte die Alber-Schweitzer-Stiftung über Nutztierhaltung und veganes Essen

„Wenn Schlachthäuser Wände aus Glas hätten, wäre jeder Vegetarier“, sagte Paul McCartney 2009. 98 Prozent der deutschen Tierproduktion besteht aus Massentierhaltung. Gegen diese Umstände und für vegane Ernährung setzt sich die Albert-Schweitzer-Stiftung seit dem Jahr 2000 ein.

30.06.2015

Von jaf

Tübingen. Das „GrunzMobil“ ist als Projekt der Stiftung seit 2011 bundesweit auf Touren und war schon an über 400 Orten. Auf dem Dach des Kleinlastwagens prunkt ein übergroßes Plastikschwein mit der passenden Aufschrift zum Motto: „Probier´s vegan.“ Am Dienstag machte es auf Einladung der Uni Tübingen vor dem Clubhaus Halt.

„Bekehren ist uncool“, erklärte Nicolas Thun, Öffentlichkeitssprecher der Stiftung. Er und sein Team aus Freiwilligen suchen lieber den Dialog und setzt auf überzeugende Argumente. „Nicht nur der Mensch ist wichtig. Das Thema gewinnt immer mehr an Bedeutung“, bemerkt Thun zufrieden. Der Zulauf am Infostand wird von Jahr zu Jahr größer und die Gruppe der vegan lebenden Menschen nimmt ebenfalls stetig zu.

„Je weniger Fleisch wir essen, desto weniger Tiere müssen leiden“ sagt Thun. Dabei gehe es nämlich nicht nur um den ethischen Aspekt, auch für die Gesundheit und die Ökologie sei es wichtig auf Fleisch zu verzichten. Denn auch Ressourcenfragen spielen eine große Rolle. So sorgt Nutzviehhaltung für die stärksten Treibhausgas-Emissionen. Je pflanzlicher die Ernährung ist, desto klimafreundlicher ist sie gleichzeitig. Die Albert-Schweizer-Stiftung setzt sich deshalb auf verschiedenen Ebenen dafür ein, das Tierleid zu minimieren.

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Erstellt:
30. Juni 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
30. Juni 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 30. Juni 2015, 12:00 Uhr

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