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Oper

Vorentscheid für altes Postamt

Verwaltungsrat der Staatstheater einigt sich auf Ausweichquartier. Für den Beschluss fehlt noch die Kostenschätzung.

28.11.2017
  • DOMINIQUE LEIBBRAND

Stuttgart. Der Verwaltungsrat der Württembergischen Staatstheater hat sich am Montag mehrheitlich für das alte Paketpostamt als Ausweichquartier für die sanierungsbedürftige Stuttgarter Oper ausgesprochen. Das Votum ist allerdings nur ein Vorentscheid: Bis zur nächsten Sitzung des Gremiums im Frühjahr soll eine belastbare Kostenschätzung für den Umbau des Gebäudes als Grundlage für den letztlichen Beschluss erstellt werden, kündigte Gisela Splett, Staatssekretärin im Finanzministerium, an. Zudem soll in Zusammenarbeit mit externen Experten eine Bedarfsanalyse erstellt werden. Nach einer groben Schätzung könnte die Umwandlung des Postamts in der Stuttgarter Ehmannstraße in eine Interimsoper mindestens 55 Millionen Euro kosten.

Nun könnten die weiteren Planungen vorangetrieben werden, kommentierte die Kunstministerin und Vorsitzende des Verwaltungsrates, Theresia Bauer (Grüne), die Entscheidung. Auch mit Blick auf das eigentliche Großprojekt, die Sanierung der Stuttgarter Oper. Marc-Oliver Hendriks, Intendant der Staatstheater, stellte fest: „Der Standort ist die bestmögliche Wahl.“ Es sei gut, dass die Diskussion um mögliche Ausweichquartiere nun abgeschlossen sei.

Nach den aktuellen Planungen könnten die Bauarbeiten für das Ausweichquartier frühestens 2021 beginnen, die Sanierung der Oper wiederum würde dann Ende 2023 starten. Die Gesamtkosten dafür werden auf rund 400 Millionen Euro geschätzt. dl

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28.11.2017, 06:00 Uhr
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