Tübingen

Freibad-Fazit nach fünf Tagen: „Vorbildlich’“

Das Tübinger Freibad ist seit Montag wieder in Betrieb. Das klappt so gut, dass nun auch Planschbecken und Kiosk geöffnet werden.

19.06.2020

Von eik

Das Tübinger Freibad. Archivbild: Ulrich Metz

Nachdem die Stadtwerke Tübingen in den ersten Tagen der Freibad-Öffnung unter Corona-Regeln nacheigenen Angaben „gute Erfahrungen“ gesammelt haben, öffnen sie nun auch den Kleinkind-Bereich und die Beachvolleyball-Felder. „Unsere Badegäste haben gut mitgezogen und sich vorbildlich an die Corona-Regeln gehalten“, kommentiert Stadtwerke Bäder-Leiter Frank Raible in einer Pressemitteilung.

Im Kinder-Planschbereich greifen die Regelungen des bereits nutzbaren Spielplatzes: Eltern haben die Aufsichtspflicht, sorgen für das Einhalten von Sicherheitsabständen – und es dürfen nicht mehr als 25 Personen gleichzeitig das große Planschbecken nutzen. Die kleinen Becken dürfen jeweils zehn Personen gleichzeitig nutzen. Wasserpilze und Wassersprudler bleiben abgeschaltet. Sprungbereich und Wasserrutsche sind weiter nicht in Betrieb. Dafür öffnet ab Sonntag der Kiosk im Freibad.

Bei den Beachvolleyball-Feldern gilt die Regel: Maximal vier Spielerinnen und Spieler dürfen ein Feld nutzen. Zudem sind die Sportlerinnen und Sportler angehalten, den Mindestabstand von 1,50 Metern grundsätzlich einzuhalten. Die übrigen Sportfelder sind noch nicht freigegeben.

Die ersten Tage seit der Freibadöffnung verliefen insgesamt positiv: Badegäste orientieren sich und halten die Corona-Regeln diszipliniert ein, meldet der Versorger. Am ersten Tag buchten sich rund 500 Badegäste ein. Auch an den Folgetagen lagen – bei deutlich schlechterem Wetter – die Buchungszahlen bei konstant über 300.

Mit Maske und Bademantel ins Freibad
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Das Tübinger Freibad hat unter Pandemie-gerechten Bedingungen wieder geöffnet. Doch was heißt das eigentlich? Das TAGBLATT hat nachgefragt. Video: Hannah Möller

04:47 min

Das Online-Buchungssystem funktioniert dabei aus Sicht der Stadtwerke gut. Nun gibt es auch ein Lastschriftverfahren als zusätzliche Bezahlmethode. Durch die Online-Buchung können die von der Corona-Verordnung geforderten Personen- und Adressdaten schon bei der Ticketbuchung systematisch erfasst werden. Das System ermöglicht außerdem die Umsetzung der drei vorgegebenen Zeitfenster pro Badetag.

Jahres- und Saisonkarten können, wie berichtet, während des Corona-Betriebs nicht genutzt werden. Die durch eine Saisonkarte sonst garantierte Möglichkeit, das Freibad jederzeit zu besuchen, können die Stadtwerke nicht anbieten. Alle bisher erworbenen Zeitkarten – auch Bäder-Jahreskarten – können deshalb auf Wunsch zurückgegeben oder ins nächste Jahr übertragen werden.

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Erstellt:
19. Juni 2020, 19:14 Uhr
Aktualisiert:
19. Juni 2020, 19:14 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Juni 2020, 19:14 Uhr

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