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Vor hohen Hürden
Lange BVB-Vergangenheit: Sieben Jahre arbeitete Trainer Hannes Wolf bei den Dortmundern. Foto: dpa
VfB Stuttgart

Vor hohen Hürden

Mit dem Heimspiel gegen Trainer Hannes Wolfs Ex-Klub Borussia Dortmund beginnt die heiße Schlussphase der Bundesliga-Hinrunde.

17.11.2017
  • WOLFGANG SCHEERER

Stuttgart. Er ist erst 36 und schon seit zwölf Jahren Fußballtrainer. Allein sieben davon hat Hannes Wolf im Nachwuchsbereich von Borussia Dortmund gearbeitet. Mit derart bemerkenswertem Erfolg, dass der VfB auf ihn aufmerksam wurde. Seit 20. September 2016 ist er in Stuttgart Cheftrainer, schaffte mit der Mannschaft das Bundesliga-Comeback – und trifft heute (20.30 Uhr/Eurosport) erstmals auf den BVB. Für Wolf ein großer Tag, für beide Teams ein sportlich richtungsweisender.

Denn nach der Länderspielpause beginnt nun die heiße Schlussphase: noch sechs Punktspiele bis zur Winterpause. Der VfB steht dabei vor hohen Hürden, hat mit Ausnahme von Werder Bremen durch die Bank Gegner vor der Brust, die besser platziert sind als der Tabellenzwölfte aus Stuttgart. Die Dortmunder, obwohl aktuell in der Krise, sind Dritter. Danach geht es zu Mitaufsteiger Hannover 96 (Platz sechs), zum Vorletzten nach Bremen, daheim gegen Leverkusen (Platz neun), dann nach Hoffenheim (Rang fünf) und zum Schluss gegen Spitzenreiter Bayern München.

BVB suspendiert Aubameyang

Die VfB-Zwischenbilanz ist krass zweigeteilt: Daheim ist Wolfs Team ungeschlagen (vier Siege, ein Remis), auswärts ohne Punkt (sechs Niederlagen). Überhaupt hat die Mannschaft mit dem roten Brustring saisonübergreifend seit 14 Spielen im eigenen Stadion, heute ausverkauft, nicht verloren. Letztmals am 12. Dezember 2016 gegen Hannover (1:2). Es war zugleich die einzige Heimniederlage unter Wolfs Regie.

Beim SC Eintracht Ergste, 20 Kilometer südlich von Dortmund, fing 2005 für den Ex-Stürmer auf der Trainerbank alles an. Jürgen Klopp lernte Hannes Wolf dann 2009 bei einer Gala für Amateursportler kennen. Der Kontakt wurde intensiviert, wenig später gab's eine Einladung und schließlich den Job als Jugendtrainer. Wolf begann seinen erfolgreichen Weg: Am Ende führte er die U 17 in den Jahren 2014 und 2015 zum deutschen Meistertitel.

An die Dortmunder Zeit hat Wolf die besten Erinnerungen. „Meine beiden Kinder wurden da geboren. Ich durfte meine Ausbildung als Trainer dort machen und habe tolle Mannschaften trainiert. Darum ist der Bezug zum Verein und der Stadt natürlich ganz besonders“, sagt der verheiratete Familienvater.

Ein besonders wichtiges Spiel ist es auch für die seit vier Bundesligaspielen sieglosen Borussen. Trainer Peter Bosz fordert: „Wir müssen wieder wie eine richtige Mannschaft auftreten.“ Der mit zehn Treffern beste BVB-Torschütze der Saison fehlt dabei: Pierre-Emerick Aubameyang wurde vor dem Abflug nach Stuttgart aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader gestrichen. Zuletzt hatte er 476 Minunten lang nicht getroffen und soll ausgerechnet diese Woche angeblich in Barcelona in einem Club gesichtet worden sein. Schon Bosz-Vorgänger Thomas Tuchel hatte den Gabuner suspendiert, weil er unabgesprochen nach Mailand reiste.

Aufregung beim BVB, beim VfB dagegen beruhigt sich personell die Lage. Zwei Schlüsselspieler, Kapitän Christian Gentner und Abwehrchef Holger Badstuber, wurden rechtzeitig fit. Nun muss sich zeigen, in welche Richtung es für Wolf und Co. geht.

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17.11.2017, 06:00 Uhr
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