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Kommentar · Deutsche Bank

Vor der Nagelprobe

John Cryan ist zuversichtlich, sieht die Deutsche Bank auf dem richtigen Weg, spricht von einer Trendwende.

03.02.2018

Von ROLF OBERTREIS

Er lächelt sogar, als er die erneut rot gefärbte Bilanz präsentiert. Anleger, kleine wie große, bleiben skeptisch. Gestern trennten sie sich in Scharen von ihren Aktien, der Kurs rutschte ab.

Auch wenn die US-Steuerreform stark ins Kontor schlägt: Wieder eine halbe Milliarde Verlust, sinkende Erträge, steigende Kosten und dennoch ein Milliardenbonus für die Investmentbanker sind nicht dazu angetan, das Vertrauen in die Bank und die Fähigkeiten ihres Vorstandes zu stärken.

2018 wird für die Herren zur Nagelprobe. Es muss sich zeigen, ob man so gut aufgestellt ist, wie die Banker auch nach drei Jahren mit hohen Verlusten behaupten. Sind die Investmentbanker so toll, dass sie satte Boni verdienen? Ist die mit der Postbank neu formierte Privat- und Firmenkundenbank so gut, wie Cryan und Co. sagen?

Das Image ist immer noch schwer angeschlagen, das Vertrauen mehr als angekratzt. Man möchte dem Institut endlich wieder bessere Zeiten wünschen. Es ist die einzige deutsche Bank von internationaler Bedeutung und damit auch das einzige Geldhaus hierzulande, das die deutsche Export-Industrie, auch den Mittelstand, bei seinen Geschäften und bei der Absicherung von Risiken im Ausland umfassend unterstützen kann.

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Erstellt:
3. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
3. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 3. Februar 2018, 06:00 Uhr

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