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Verkehrsmessung

Vor allem Nehrener in Nehren unterwegs

Nehren besitzt ein Gerät zur Verkehrsmessung und nutzt es häufig: Kürzlich bekam der Gemeinderat neue Zahlen.

07.08.2019

Von gs

Die Verkehrszählungen seien nicht repräsentativ gewesen, lautete ein Vorwurf in der Bohlstraßen-Debatte. Nehren misst inzwischen umso häufiger, wie viele Autos wo durchs Dorf rollen, und hat sich dafür ein eigenes Gerät angeschafft, das sie mal hier, mal da installieren kann. „Nicht überraschend“ fand Bürgermeister Egon Betz, was jüngst herauskam.

Beeinflusst von Baustellen

Zwar gab es an manchen Stellen deutliche Schwankungen. Die führt Betz aber auf die Baustelle in der Ortsmitte zurück. Besonders deutlich ist der Unterschied in der Bubengasse. Im Juni rollten dort täglich 2231 Autos durch, bei früheren Messungen in diesem und im vergangenen Jahr waren es zwischen 543 und 975. Auch in der Lotschackerstraße ist der Verkehr seit Baustellenbeginn deutlich gestiegen – von 290 auf 724 Autos am Tag, in der Liststraße von 249 auf 664. In der Gartenstraße hingegen sind die Zahlen von 869 auf 476 gesunken.

In der Hauchlinger Straße waren es im Mai 2639 Autos am Tag – weniger als im Februar (3745), aber mehr als 2014 (2763 im November, 1891 im Dezember). In der Hauptstraße verkehrten im Mai 3402 Autos am Tag, im März 4659, im Oktober 2014, ähnlich wie zuletzt, 3235. In der Bohlstraße maß die Gemeinde im vergangenen Jahr zwei Mal: 286 Autos waren es im Januar, 459 im September. In der Dußlinger Straße sank der Verkehr von 728 Autos im Januar 2018 auf 630 im März 2019. In der Gomaringer Straße gab es zwischen Februar und Juni 2018 nur einen marginalen Anstieg von 2055 auf 2192 Fahrzeuge. In der Ofterdinger Straße rollten im April 912 Fahrzeuge durch, im Mai 2013 waren es 846. Verhältnismäßig ruhig ist es in der Kirchstraße: Zwei Mal hat die Gemeinde dort im Vorjahr gemessen – 168 und 199 Autos.

Insgesamt nimmt Verkehr zu

Im Vergleich zu Orten wie Bühl oder Hirschau gebe es in der Nehrener Ortsmitte wenig Verkehr, sagte Betz. Er rechnete vor, dass bei durchschnittlich 700 Autos am Tag alle zwei Minuten eins vorbeikomme. Bei geschätzten 2500 bis 3000 Autofahrern im Ort geht er davon aus, dass es vor allem die Nehrener selbst sind, die am Kästchen vorbeirollten.

Tanja Schmidt allerdings wies darauf hin, dass sich die Zahlen in der Hauchlinger Straße seit 2014 verdoppelt hätten, wenn man den Höchst- und Niedrigstwert zugrunde legt. „Da war die B 27-Baustelle“, wandte Betz ein. Woraufhin die SPD-Rätin auf noch ältere Zahlen aus dem Jahr 2009 verwies, die den Trend zu immer mehr Verkehr bestätigten.

Das Gerät erfasst auch die Geschwindigkeit: Die ist – wenig überraschend – geringer als früher, weil inzwischen überall ein 30er-Limit gilt. Auch wenn sich nicht alle daran halten: Im Schnitt rollen die Autos langsamer durchs Dorf.

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Erstellt:
7. August 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
7. August 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. August 2019, 01:00 Uhr

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