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Immobilien

Vonovia blitzt mit Angebot ab

Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia ist mit seinen Plänen zur feindlichen Übernahme des Rivalen Deutsche Wohnen gescheitert.

11.02.2016
  • DPA

Bochum. Vonovia-Chef Rolf Buch räumte gestern ein, die Annahmequote habe nach vorläufigen Zahlen nur bei 30,4 Prozent gelegen. Damit wurde die von dem Dax-Konzern geforderte Mindestannahmequote von 50 Prozent deutlich verfehlt. Deutsche Wohnen hatte sich vehement gegen die Übernahme gewehrt und zeigte sich nun erleichtert über den Ausgang des viermonatigen Kampfes: "Unsere Argumente gegen die Transaktion haben den Markt überzeugt", sagte Unternehmenschef Michael Zahl.

Bei einem Erfolg des 14 Mrd. EUR schweren Übernahmeangebots hätte Vonovia seine Marktführerschaft auf dem deutschen Immobilienmarkt zementieren können. Es wäre ein neuer Wohnungsriese mit mehr als 500 000 Einheiten entstanden. Buch betonte, nach dem Scheitern des Übernahmeangebots werde die Vonovia ihren bewährten Kurs als einziges großes Immobilienunternehmen mit bundesweiter Ausrichtung fortsetzen.

Der Mieterbund Nordrhein-Westfalen zeigte sich gestern sehr erfreut über das Scheitern der Vonovia-Pläne: "Wir meinen, dass eine weitere Konzentration auf dem Wohnungsmarkt den Mietern nicht hilft und auch nicht dazu beiträgt, dass mehr Wohnungen errichtet werden."

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11.02.2016, 08:30 Uhr
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