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Kommentar über China und Deutschland

Von Peking abhängig

Freier Welthandel gut und schön – aber bei der größten Batteriezellen-Fabrik in Deutschland wäre Angela Merkel ein deutscher Investor lieber gewesen als der chinesische Konzern CATL.

10.07.2018

Von Dieter Keller

Da kann man die Bundeskanzlerin gut verstehen. Die Batterie ist ein Herzstück des Elektroautos. Es wäre gut, wenn die Autonation Deutschland selbst über die Technologie verfügen würde und nicht voll von asiatischen Herstellern abhängig wäre, auch wenn sie in Thüringen produzieren.

Dass ausgerechnet Chinesen hierzulande aktiv werden, lässt aufhorchen. Offensichtlich bekommt die deutsche Industrie so ein Projekt nicht auf die Reihe. Mit Subventionen, politischem Goodwill und halbwegs günstigen Lohnkosten klappe eine Produktion in Deutschland, heißt es bei BMW. Die Bayern sichern sie mit einem Großauftrag.

Ob es klug ist, dass sie sich so abhängig machen, ist die entscheidende Frage. Wenn es sich als falsch erweist, lässt es sich kaum noch ändern. Die Chinesen bringen die Technologie mit – und sind damit auch schnell wieder weg, wenn ihnen die Rahmenbedingungen nicht mehr passen. So hart sind die Regeln des freien Handels.

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Erstellt:
10. Juli 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
10. Juli 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. Juli 2018, 06:00 Uhr

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