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Kommentar Brexit

Vom Zocken zum Feilschen

Nun hat es begonnen, das große Feilschen um die Brexit-Rechnung. Wie bei einer Scheidung wird um jeden Cent und um jeden Anspruch gerungen. Müssen die Briten auch nach dem Austritt im März 2019 noch ins EU-Budget einzahlen? Und was passiert nach 2020, wenn die laufende Haushaltsperiode endet?

21.09.2017
  • ERIC BONSE

Brüssel. Gar nichts mehr, lautet die unverschämte Antwort. Wir bieten 20 Milliarden bis 2020, dann ist Schluß. Das passt nicht zu den Forderungen aus Brüssel, die von 60 bis 100 Milliarden Euro reichen. Noch weniger passt es ins Kalkül von Budgetkommissar Günther Oettinger, der London auch nach 2020 zur Kasse bitten will.

Doch von diesen Differenzen sollte man sich nicht täuschen lassen. Sie gehören bei jeder Scheidung dazu. Man feilscht und wird sich irgendwo in der Mitte treffen. Ob es am Ende 40 Milliarden werden oder doch 60, ist nicht so wichtig. Entscheidend ist, dass sich die Briten überhaupt bewegen und endlich Zahlen nennen.

Bisher haben sie nämlich laviert und gezockt. Vor allem Außenminister Boris Johnson hat alle zum Narren gehalten. Eine Zeitlang hat er den Briten sogar vorgegaukelt, sie könnten den Brexit zum Nulltarif haben. Das war unseriös und hat die Verhandlungen aufgehalten. Für die EU kann es ohne Zahlen nämlich keine Fortschritte geben.

Wenn Premierministerin Theresa May nun ein konkretes Angebot vorlegt, dann ist der Weg frei für neue Gespräche. Nach dem Flop in der dritten Brexit-Runde gibt es plötzlich wieder Hoffnung. Ein bitterer Nachgeschmack bleibt trotzdem. Denn London bewegt sich nur, nachdem Brüssel mit Vertagung und Abbruch gedroht hatte.

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21.09.2017, 06:00 Uhr
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