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Flashmob-Gruppe verzichtet auf Kissenchaos

Vom Blitz getroffen

Eigentlich hätte es am heutigen Mittwoch in Tübingen wieder einen Flashmob geben sollen. Doch die Kissenschlacht wurde wegen der Verschmutzung der Stadt abgesagt.

22.07.2009

<strong>Tübingen.</strong> „Es tut uns leid, wir haben nicht daran gedacht, dass die Kissen auch platzen können“, heißt es mit Verweis auf das „Kissenchaos in Freiburg“ auf der Homepage der Leute, die sich seit neuerer Zeit auch in Tübingen ziemlich spontan etwa über Internet, Twitter und Handys zusammentun, „um nichtwissende Passanten zu verwirren oder zu belustigen“ (wir berichteten).

Gar nicht belustigt war dagegen CDU-Stadträtin Sabine Lüllich am Montag im Gemeinderat. Sie wollte in der Fragestunde von der „lieben Verwaltung“ einiges über die „bis zu 100 Menschen und mehr“ wissen, die auf dem Marktplatz eine Wasserschlacht veranstalten oder „schwarz gekleidet in Geschäfte stürmen und dann wie vom Blitz getroffen wieder heraus“. Besucher und Kunden der Stadt, so die Geschäftsfrau, seien „durch solche Aktionen schon massiv erschreckt worden“.

Die Fragestellerin interessierte sich unter anderem dafür, ob die Verwaltung über die Flashmobs informiert werde und ob sie „ein Auge darauf“ habe. Sie fragte, ob derartige Aktionen „ohne Anmeldung beim Ordnungsamt“ und generell „rechtlich zulässig“ seien. Und sie erkundigte sich, ob die Stadt schon mit der Polizei über dieses Thema gesprochen habe und was sie dagegen unternehmen könne oder werde.

„Die Verwaltung wird nicht informiert, aber sie informiert sich“, und sie habe „zwei Augen darauf“, sagte Oberbürgermeister Boris Palmer, der die Spontanaktionen gelassen nahm. Sie seien zulässig, und es seien „keine Maßnahmen dagegen“ möglich – so die Gesprächsergebnisse. Allerdings könne Lüllich ihr Hausrecht wahrnehmen und die ungebetenen Kunden aus ihrem Laden verweisen, sagte Palmer. Bei einem Flashmob am Stadtfest „mit Damen und Herren im Bademantel und auf Liegestühlen“ hatte er, wie er berichtete, selbst Erfahrungen mit dem Blitzauflauf gemacht und war als „Oberbürgi“ tituliert worden.

Der Flashmob beim Stadtfest sei „möglicherweise kommerzieller Natur“ gewesen und habe auf eine Party hinweisen sollen, erklären die Tübinger Aktivisten. Ihre Aktionen seien „sinnfrei und keine Instrumente kommerzieller Interessen“.

kai

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22.07.2009, 12:00 Uhr
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