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Strohbach geht

Volleyball: Nationalspieler wechselt zum TSV Herrsching

Nach zwei Jahren verlässt Tom Strohbach den TV Rottenburg. Seit Wochen stand ein Wechsel zum Bundesliga-Konkurrenten TSV Herrsching im Raum, jetzt hat der 24-jährige Nationalspieler dort unterschrieben.

21.06.2016

Von Moritz Hagemann

Für den TVR hat sich’s ausgejubelt: Tom Strohbach. Archivbild: Ulmer

Rottenburg. Es war absehbar: Der TV Rottenburg verliert nach Felix Orthmann (TV Bühl) seinen zweiten Spieler. Aber nicht irgendeinen. Denn: „Tom gehört zu den besten Volleyballern Deutschlands“, sagt sein neuer Trainer Max Hauser. Nicht nur der Herrschinger Coach hält viel vom 24-Jährigen. Obwohl Strohbach nach einem glänzenden Einstandsjahr beim TVR eine schwache vergangene Saison spielte, nominierte ihn Bundestrainer Vital Heynen erneut für die Nationalmannschaft. Heynen, der in der kommenden Saison den VfB Friedrichshafen trainiert, hätte Strohbach auch gerne beim VfB gehabt.

Doch der in Schwerin geborene Außenangreifer entschied sich für Herrsching. In der Gegend kennt er sich aus, denn Strohbach wurde 2013 mit Haching bereits deutscher Pokalsieger. „Für mich war Herrsching am Ende die optimale Option“, sagt Strohbach, der dort sein Studium fortführen kann. Bei den Herrschingern trifft Strohbach auf einige bekannte Mitspieler aus Hachinger Tagen: wie Patrick Steuerwald, Ferdinand Tille oder Roy Friedrich. TSV-Trainer Hauser sagt: „Tom war schon die ganze Zeit mein absoluter Wunschkandidat!“ Und das trotz der abgelaufenen Saison, in der Strohbach geplagt von Verletzungen nie sein Toplevel abrufen konnte. „Das letzte Jahr war nicht mein bestes“, sagt er selbst.

Der TVR war gegen die Angebote der (finanz-)stärkeren Konkurrenz machtlos. Und muss jetzt noch zwei neue Spieler für die kommende Saison suchen.

Deutschland mit drei Niederlagen in World League

In Mexiko hat die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft ihre ersten drei Partien der World League absolviert. In Mexico City steuerte Tom Strohbach am Freitag einen Punkt zur 2:3-Niederlage gegen Montenegro bei. Erfolgreicher war der 24-Jährige am Samstag: Strohbach machte zwölf Punkte, Deutschland unterlag Spanien dennoch mit 1:3. Bei der erneuten 1:3-Niederlage gegen Gastgeber Mexiko machte Strohbach dann wieder nur einen Zähler. Auch der gebürtige Tübinger Jan Zimmermann (RheinMain Volleys) steht im Aufgebot. Weiter geht’s für Deutschland nun in Almaty (Kasachstan). Da spielt Deutschland am Freitag (11.40 Uhr) gegen den Gastgeber, am Samstag (8.10 Uhr) gegen Taipeh und erneut gegen Spanien am Sonntag (8.10 Uhr).

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Erstellt:
21. Juni 2016, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Juni 2016, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Juni 2016, 01:00 Uhr

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