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Ohne Kapitän Kleefisch, mit Talenten

Volleyball: Mit vielen Veränderungen will der TV Rottenburg II in die Top fünf der dritten Liga

Am Samstag (19 Uhr) starten die Drittliga-Volleyballer des TV Rottenburg II in der heimischen Volksbankarena in die Saison. Vor dem Auftakt bittet Trainerin Barbara Vollmer um Geduld. Das Team, welches ohne Kapitän Kai Kleefisch auskommen muss, werde Zeit brauchen.

01.10.2015
  • Moritz Hagemann

Rottenburg. Eigentlich müsste der TV Rottenburg II jede Menge Selbstvertrauen in die neue Drittliga-Saison nehmen. Sieben von neun Spielen hat der TVR in der abgelaufenen Rückrunde gewonnen und die Saison mit einem starken dritten Platz abgeschlossen – und das, obwohl die Rottenburger über die Saison von teils schwersten Verletzungen gebeutelt waren. Aber: „Uns ist bewusst, dass wir daran nicht direkt anknüpfen können“, sagt Trainerin Barbara Vollmer vor dem Start am Samstag.

Denn der TVR hat über den Sommer seinen Kader umkrempeln müssen. Kai Kleefisch, der bisherige Kapitän mit Erfahrung aus der Bundesliga, wird Vollmer nur noch als Trainerassistent zur Verfügung stehen. Damit fehle jener Spieler, „der immer in jeder Situation die Nerven behalten hat“, wie die Cheftrainerin beschreibt. Vor allem die Erfahrung des 28-jährigen 2,05-Meter-Hünen wird dem Rottenburger Spiel fehlen. Doch aus dem eigenen Stall rücken Talente auf der Außenannahme nach: wie Paul Kaltenmark, gerade einmal 17 Jahre alt, der auch schon Luft im Training der Bundesliga-Mannschaft schnuppern durfte. Vollmer sagt aber auch: „Es gibt nicht diesen einen Spieler, der den Kai ersetzen kann.“

Auch im Mittelblock hat der Kader des TVR einen Wandel vollzogen – oder eher eine Auslandsrochade. Manche kommen zurück, andere gehen. Brian Pacquelet-Wütz, Florian Wolfer und Patrick Schreiner werden nicht mehr zur Verfügung stehen. Dafür sollen Niklas Isaak und André Kette, letzte Saison mehr als Allrounder gefragt, wieder auf ihrer bevorzugten Position im Mittelblock zum Einsatz kommen. Auch auf Steffen Schemmann kann der TVR dort setzen. Mit Marius Hauser und Jonas Kuhn rücken außerdem zwei talentierte Spieler des Jahrgangs 1998 aus der eigenen U 20 auf. Jan Göger ist zudem als zweiter Libero dabei, während Marc Zimmermann nicht mehr im Team ist.

Hinrunde überstehen, dann wieder angreifen

Doch wenn Trainerin Vollmer sagt, „dass wir nach der Hinrunde noch drei Mannschaft hinter uns haben möchten“, unterstreicht dies auch ein Geduldsspiel. Es werde seine Zeit brauchen, bis der TVR II wieder konstant die guten Leistungen aus der vorherigen Rückrunde abrufen könne. Insgesamt hat Vollmer einen Platz unter den ersten fünf Teams als Saisonziel ausgegeben. Ambitionen nach ganz vorne hegen die Rottenburger aber nicht. Karlsruhe, Waldgirmes und wohl auch Rüsselsheim II seien die Teams, die den Meister unter sich ausmachen würden. Aber kampflos will Vollmer die Punkte auch gegen die Favoriten nicht abschenken: „Das Ziel, denen Punkte zu nehmen, haben wir immer.“ Insgesamt erwartet Rottenburgs Trainerin eine sehr enge und ausgeglichene dritte Liga Süd, „da gibt es kein Team, gegen das alle gewinnen.“

Als Zentrum des Rottenburger Spiels ist im Sommer Florian Haas auserkoren worden. Der 26-jährige Diagonalangreifer ist nicht nur der Kleefisch-Nachfolger als Kapitän, sondern entspringt auch wegen seiner Erfahrung dem Kern der 17- bis 22-Jährigen, die so zahlreich im TVR-Team vertreten sind. „Er soll derjenige sein“, sagt Trainerin Vollmer, „der die Ruhe, die Konstanz und die Motivation in die Mannschaft bringt.“ Optimistisch stimme sie auch der Wille der Mannschaft, sagt Vollmer. Denn die „Rangers“, wie sich die TVR II-Volleyballer selbst nennen, seien trotz der personellen Veränderungen ein sehr intaktes Team geblieben.

Volleyball: Mit vielen Veränderungen will der TV Rottenburg II in die Top fünf der dritten Liga
Barbara Vollmer im Kreise ihrer Volleyballer beim Drittligisten TV Rottenburg II. Archivbild: Ulmer

Zum Auftakt der neuen Saison in der dritten Liga der Volleyballer empfängt der TV Rottenburg in der Volksbankarena (Samstag, 19 Uhr) den USC Koblenz. Einen Gegner, der in der Vorsaison zwei Mal geschlagen wurde, und „mit dem wir zurecht kommen können“, wie es TVR-Trainerin Barbara Vollmer sagt. Beide Male siegte der TVR II gegen die Seestädter klar mit 3:0. Auf die Auftritte gegen den USC aus der vorangegangen Spielzeit gründet die Rottenburger Hoffnung auf einen positiven Saisonstart. Zumal die Vorbereitung mit einem vierten Platz beim Turnier in Lohhof und insgesamt sechs Testspielen gut verlaufen sei.

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01.10.2015, 12:00 Uhr
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