Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden

Volksbanken steigern das Kreditvolumen

Die Kreditversorgung ist noch nicht beeinträchtigt. Zumindest aus Sicht der Volks- und Raiffeisenbanken gibt es ausreichend Geld für Unternehmen.

22.07.2009
  • ROLF OBERTREIS

Der Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) warnt davor, eine Kreditklemme herbeizureden. "Weder vom Volumen noch vom Zins her ist die Kreditversorgung des Mittelstands beeinträchtigt ", sagte BVR-Präsident Uwe Fröhlich gestern in Frankfurt. Die Volks- und Raiffeisenbanken hätten im Mai mit einem Plus von 2,7 Prozent oder 10 Mrd. EUR die Kreditvergabe so stark gesteigert wie seit 2001 nicht mehr. Allerdings könnte sich dies aus zwei Gründen verringern: sinkende Nachfrage wegen zurückgehender Investitionen und Zunahme der Insolvenzen. "An den Volksbanken und Raiffeisenbanken jedenfalls wird die konjunkturelle Erholung nicht scheitern ", versicherte Fröhlich. Alle Banken und Sparkassen hätten zudem die Senkungen des Leitzinses durch die Europäische Zentralbank (EZB) zügig und fast genauso stark weitergegeben. Allerdings müssten die Kreditinstitute auch die gestiegenen Risiken in Rechnung stellen: "Kreditinstitute müssten sich ja zu recht kritisieren lassen, wenn sie nicht die wirtschaftliche Lage der Kreditnehmer und das Risiko berücksichtigen würden. " Die 1200 Volks- und Raiffeisenbanken mit 186 500 Mitarbeitern, etwa 16,2 Millionen Mitgliedern und rund 30 Millionen Privat- und Firmenkunden wirkten derzeit stabilisierend dank soliden Eigenkapitals und komfortabler Liquidität. "Nach wie vor erzielen sie Gewinne aus eigener Kraft und ohne staatliche Hilfe. " Die Finanzkrise zeigt sich allerdings bei der DZ Bank und der WGZ Bank, den beiden Zentralinstituten. Der Überschuss sackte von 3 Mrd. EUR im Jahr 2007 auf 186 Mio. EUR. Von jedem umgesetzten Euro benötigten die Volksbanken 90 Cent, um ihre Kosten abzudecken. Mit strikten Sparprogrammen soll die Quote mittelfristig auf 65 Prozent gedrückt werden. Die Zahl der Beschäftigten soll gleichwohl nur leicht sinken. 2009 werde das Ergebnis wieder deutlich besser ausfallen.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

22.07.2009, 12:00 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden

Newsletter-bestellen

· Samstags verschicken wir die News der Woche, unser Klassiker: Die wichtigsten Themen und Geschichten direkt im E-Mail-Postfach. So bleiben Sie auch in der Ferne immer informiert, was in und rund um Tübingen passiert.
· Werktags versenden wir um 9 Uhr die News am Morgen mit den wichtigsten aktuellen Nachrichten.
· Sonntagabend kommt unser Sport-Newsletter mit den wichtigsten Lokalsport-Berichten und Ergebnissen vom Wochenende.

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder sich neu als Benutzer registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter (nur falls Sie weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese) verwendet. Ihre Daten werden nicht an andere Unternehmen weitergegeben.
Nachrichten via Messenger
Die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region liefern wir Ihnen auch per WhatsApp & Co. aufs Smartphone. Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp bitte mit einem entsprechenden Mobilgerät.
Heute meistgelesenNeueste Artikel

Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T?bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesen
Wirtschaft im Profil
Neueste Artikel
Anzeige

Themen-Dossiers

Themen-Dossiers
Single des Tages
date-click
Das Tagblatt als E-Paper

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular