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Österreich

Vierter Lawinentoter geborgen

Leiche des 28-Jährigen aus Oberschwaben vier Tage nach Unglück in Lech entdeckt.

17.01.2019

Von DPA

Innsbruck. Ein Großaufgebot von 60 Einsatzkräften hat vier Tage nach dem schweren Lawinenglück in Lech am Vorarlberg den letzten der vier verschütteten deutschen Skifahrer gefunden. Die Leiche des 28 Jahre alten Skilehrers sei mittels Sonde in zweieinhalb Metern Tiefe aufgespürt worden, sagte gestern ein Polizeisprecher. Der Mann gehörte zu der Gruppe von Skifahrern aus Biberach (Oberschwaben), die am Samstag auf einer gesperrten Route von einer Lawine verschüttet worden waren. Seine drei Freunde wurden bereits am Sonntag tot geborgen.

Derweil geht die Lawinengefahr in den Alpen langsam zurück. Auch viele bisher gesperrte Straßen konnten am Mittwoch in Österreich nach Angaben der Lawinenwarnzentrale wieder für den Verkehr freigegeben werden. So war die wichtige Fernpass-Route zwischen Deutschland und Österreich wieder aus allen Richtungen befahrbar. Praktisch alle zwischenzeitlich von der Außenwelt abgeschnittenen Orte waren wieder auf der Straße zu erreichen.

Nach mehreren Tagen mit den höchsten Lawinenwarnstufen vier und fünf rechneten die Experten für heute verbreitet mit Stufe 3 (erhebliche Gefahr). Wintersportler sollten auch dies sehr ernst nehmen, sagt Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndiensts Tirol. „Denn gerade bei Lawinengefahrenstufe drei passieren die meisten Unglücke. Wer nicht ein absolut versierter Tourengeher oder Variantenfahrer ist, sollte deshalb unbedingt auf den gesicherten Pisten bleiben.“ dpa

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Erstellt:
17. Januar 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
17. Januar 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. Januar 2019, 06:00 Uhr

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